CustomerCentric Selling - D/A/CH

Ist Ihre Webseite Ihre Visitenkarte? (Teil 1)

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Google VisitenkarteFast jedes mittelständische Unternehmen hat heutzutage eine Webseite. Oft eine einfache, statische Seite, welche kaum Pflegeaufwand verursacht. Mehr Aufwand betreiben möchte man auch nicht, es reicht im Internet mit einer Visitenkarte vertreten zu sein.

Der eigene Auftritt im Internet ist heute definitiv zu einer Visitenkarte eines Unternehmens geworden.

=> Über 90% der Käufer informieren sich zuerst im Internet!


Der Internet Auftritt ist damit mehr als nur eine Visitenkarte, er ist vielfach der erste Eindruck, den man bei einem potentiellen Neukunden hinterlässt. Zum eigenen Internet Auftritt gehört heute mehr als nur die eigene Webseite. Vielmehr setzt sich das Online Image eines Unternehmens aus der Webseite, dem Google Eintrag, Kundenbewertungen im Sozialen Netz, etc. zusammen.

Die Besucher einer Webseite kommen prinzipiell aus drei (3) Quellen:

Besucher, die die Internetadresse / URL kennen und direkt auf die Seite gehen
Besucher, welche über Suchmaschinen - primär Google - auf die Seite stossen
Besucher, welche über Links von anderen Seiten auf die Seite aufmerksam werden

AIDA - Attention - Interest - Desire - Action


Die alte AIDA Formel im Marketing gilt auch im Online Marketing und kann sehr gut für die Beurteilung der unterschiedlichen Erwartungen der Besucher einer Webseite herangezogen werden.

1. Besucher, die direkt auf die Webseite zugreifen



Woher kennen diese Besucher Ihre Internetadresse? z.B. weil Sie eine Visitenkarte mit Internetadresse erhalten haben, weil sie eine Anzeige, ein Mailing, eine Broschüre, ein Plakat, ein Geschäftsfahrzeug, ... mit Internet Adresse gesehen haben. Die Internet Adresse / URL gehört heute zur Adressangabe genauso wie die Telefonnummer und eMail Adresse.



Aus dieser Tatsache leitet sich ab, dass diese Besucher bereits auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden sind (Attention) und dabei soviel Interesse geweckt wurde, dass sie mehr erfahren wollen. Die Aufgabe der Webseite ist somit, beim Kunden das Verlangen (Desire) nach Ihren Angeboten so weit zu wecken, dass er/sie einen nächsten Schritt unternimmt - Sie kontaktiert, Ihr Ladengeschäft / Restaurant besucht, ...



Eine andere Besuchergruppe, welche direkt auf Ihre Webseite zugreifen könnten, sind die bestehenden Kunden, welche aktuelle Informationen zu Unternehmen und Angeboten suchen. Eine statische Webseite ohne Aktualität wird diese Kunden aber auf Dauer kaum ansprechen.



2. Besucher, welche über Suchmaschinen auf die Webseite geleitet werden



Ein bedeutender Teil der Besucher wird über Suchmaschinen auf Ihre Webseite geleitet. Dazu muss die Seite einmal gefunden werden und der angezeigte Suchmaschineneintrag relevant sein. Einige Besucher werden nach Ihrem Firmennamen suchen, um die korrekte URL zu finden und entsprechen so dem Besuchertyp 1. Die übrigen Besucher suchen nach Begriffen, welche ihren Bedürfnissen entsprechen. Wer eine Werbeagentur benötigt, sucht nach Werbeagentur, wer gerne ein saftiges Steak isst, sucht nach einem Steakhouse / Steakhaus oder einer Metzgerei. In den meisten Fällen sind dann auch Anbieter in relativer geographischer Nähe relevant. Der Ort geht bei Google mit in die Suchanfrage ein und gehört bei Smartphones mit GPS zum Standard.

Lokale Soziale Suchergebnisse



Im Beispiel oben werden Sie sich fragen, ob es im Raum Kreuzlingen am Bodensee keine Steakhäuser gibt? Es gibt auch Steakhäuser in Kreuzlingen! Nur wenn ein Restaurant nicht als Steakhouse eingetragen ist und der Standort nicht bei Google Places registriert ist, wird es auch nicht gefunden. Ein weiteres Merkmal des an erster Stelle gelisteten Rolli‘s Steakhouse sind die 5 Sterne, welche sich aus den positiven 15 Erfahrungsberichten von Restaurantbesuchern ergeben.



=> 90% der Konsumenten vertrauen Empfehlungen von Bekannten.

=> 70% vertrauen auch den Meinungen von unbekannten Internetnutzern.




Kundenbewertungen machen einen wachsenden Anteil an der Positionierung in Suchmaschinen aus. Damit werden technische Tricks durch echte Kundenmeinungen ersetzt. 



Genau hier liegt auch die grosse Chance für regionale KMU. Wer sein Angebot relevant, regional positioniert und seinen zufriedenen Kundenstamm für Empfehlungen (Mehr zu Empfehlungen im Teil 2) nutzt, wird im regionalen Kontext auch auf den vorderen Plätzen gefunden. Um dies zu erreichen ist kein grosses Werbebudget nötig sondern regelmässig etwas Zeit zur Pflege der Kundenbeziehungen und des Images im Internet.



Wichtig, um Besucher über Suchmaschinen zu generieren ist nebst dem, dass man gefunden wird, dass der Eintrag interessant und relevant ist (Attention, Interest), um den Nutzer zum „Klick“ auf den Eintrag zu motivieren.


3. Besucher, welche über verweisende Links von anderen Seiten kommen



Besucher, welche von einer anderen Webseite weitergeleitet werden, kommen ebenfalls, ähnlich wie die Besucher der Gruppe 1, bereits mit einer „Empfehlung“. Die günstigsten und qualifiziertesten Besucher kommen über Verlinkungen mit Partnern, Kunden, Lieferanten. Ein Link eines Kunden auf seine Lieferanten kann durchaus als „Empfehlung“ gesehen werden. Natürlich können „Links“ auch als Werbung / Bannerwerbung, ... gekauft werden. Auch hier gilt, dass in diesem Fall die Online Werbung genügend Aufmerksamkeit (Attention) und Interesse generiert hat, um auf Ihre Seite zu klicken.

Wissen Sie wer Ihre Webseite besucht?


Nein? Dann werden Sie staunen, wieviele Informationen Sie aus Ihrer Webseite gewinnen können - kostenlos! Google Analytics ist ein Auswertungsprogramm, welches mit kleinem Aufwand in die meisten Webseiten integriert werden kann und Ihnen per Mausklick Informationen darüber liefert:
  • Wieviele Besucher Ihre Webseite hat
  • Woher diese Besucher kommen
  • Wie lange die Besucher auf Ihrer Webseite bleiben
  • Welche Inhalte die Besucher auf Ihrer Seite anschauen
  • Wie oft jemand Ihre Webseite besucht
  • Woher die Besucher kommen (bis auf die Stadt genau)
  • etc.
Diese Auswertungen helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen bezüglich der Entwicklung Ihres Internet Auftritts zu treffen und zeigen auch Potentiale und Möglichkeiten auf.

Teil 2 wird das Thema „Erfahrungsberichte, Kundenbewertungen, soziale Netze“ beleuchten.

Google Analytics

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Einkaufen macht Spass!

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Und Verkäufer/innen helfen dem Kunden bei seinem Einkaufserlebnis. Trotzdem ist das Verhältnis Verkäufer <-> Käufer belastet.

Nehmen wir an, ein Kunde befindet sich in der Fotoabteilung eines grossen Elektronikfachmarktes und überlegt sich, eine neue Digitalkamera zu kaufen. Während er die Auslage betrachten, kommt ein Verkäufer auf ihn zu und fragt, ob er helfen kann.

Kamera

Was werden die meisten potentiellen Kunden antworten?

„Vielen Dank, ich schau mich nur um!“

Dies auch dann, wenn eine gute Beratung wegen der Unterschiedlichkeit der Angebote sehr hilfreich wäre! Der Kunde möchte sich zuerst unbeeinflusst eine Meinung bilden, bevor er mit einem Verkäufer spricht. Nachdem sich der potentielle Käufer aber über Internet, Fachpresse und Produkttests kundig gemacht hat, geht er direkt auf den Verkäufer zu und sagt:

„Ich hätte gerne die Nikon D3000 aus ihrer Auslage“. Zu diesem Zeitpunkt ist der Verkäufer dann aber nur noch Abwicklungsgehilfe und kaum mehr Verkäufer.

Auch wenn die grosse Mehrheit der Verkäufer sich ehrlich um den Kunden bemüht, haben die meisten Menschen schon schlechte Erfahrungen mit Verkäufern gemacht. Nervige Telefonverkäufer am Abend, Autoverkäufer, die Liefertermine nicht eingehalten haben oder Verkäufer, die mehr versprochen haben als sie halten konnten. Auch wenn viele dieser Fälle im B2C Bereich stattgefunden haben, werden solche negativen Erfahrungen generell auf „die Verkäufer“ auch im B2B Bereich übertragen.Im Hinterkopf des Käufers bleibt verankert, dass der Verkäufer zuerst seine Provision verdienen will, bevor er an das Wohl des Kunden denkt.

Kaufen ist etwas Erfreuliches! Die meisten Menschen lieben es, zu kaufen. Ob jemand für sich eine neue Digitalkamera kauft oder eine Firma eine neue Anlage in Betrieb nimmt, es ist ein Grund zur Freude, vielleicht sogar zu einer kleinen Feier. Die Verkäufer <-> Käufer Beziehung sollte also genauso positiv sein, wenn der Verkäufer seine Aufgabe darin sieht, dem Kunden ein positives Kauferlebnis zu bescheren! Dies bedeutet auch, dass der Verkaufsprozess nicht mit dem Vertragsabschluss endet, sondern dann, wenn der Käufer seinen durch den Kauf erwarteten Nutzen realisiert hat.

Ein kundenorientierter Verkaufsprozess zeichnet sich dadurch aus, dass er auf den Kaufprozess des Kunden abgestimmt ist.

Der Kaufprozess des Kunden umfasst drei Phasen:

  1. Anforderungen definieren
  2. Angebote evaluieren
  3. Entscheiden

In jeder dieser Phasen hat der Käufer andere Prioritäten. In Phase 1 will der Käufer seine Bedürfnisse bestimmen und mögliche Lösungen und Angebote, welche diese Bedürfnisse befriedigen, finden. Da der Kunde in dieser Phase noch keine konkrete Kaufabsicht hat, ist sein Risiko klein und auch die Preisfrage ohne Bedeutung. Trotzdem hören viele Verkäufer in dieser Phase vom Kunden „zu teuer!“. Warum?

Die Verkäufer sind mit der Vorstellung ihres Produktes, ihres Angebotes, einer Lösung in das Kundengespräch eingestiegen. Verwenden wir nochmals das Beispiel vom Kauf einer Digitalkamera. - Greift der Verkäufer nach der Spiegelreflex Kamera, welche der Interessent gerade betrachtet hat und sagt: „Das ist das neueste Modell von Nikon!“, wird der Kunde mit grosser Wahrscheinlichkeit fragen: „Was kostet diese Kamera?“. Ohne zu wissen, welche Art von Fotograf der Kunde ist, welchen Einsatz er sich für die Kamera vorgestellt hat, dürfte die Antwort darauf mit hoher Wahrscheinlichkeit mit „zu teuer!“ ausfallen.

FotografWenn der Verkäufer aber vom Kunden erfährt, dass er Gelegenheitsfotograf ist, eine Familie mit Kindern hat, demnächst auf Safari nach Afrika geht und im Moment nur eine kleine Kompaktkamera hat, aber die Reise und die wichtigen Augenblicke im Aufwachsen seiner Kinder mit schönen Bildern dokumentieren will, kann er dem Kunden auch passende Kameras vorstellen, welche den Zielen und Ansprüchen des Kunden gerecht werden.

Gleiches gilt noch verstärkt für den Lösungsverkauf im B2B Bereich. Nur der Kunde kann sagen, ob ein Angebot eine Lösung ist und erst dann, wenn er seine Bedürfnisse und Anforderungen definiert hat und weiss, welchen Nutzen er sich verspricht.

Hat der Kunde seine Anforderungen definiert und eine Vorstellung möglicher Lösungen, beginnt er mit der Evaluation der verschiedenen Angebote. Ist diese im Fall der Digitalkamera noch relativ einfach - die verschiedenen Modelle werden ausprobiert und verglichen - so ist das Vorgehen von Firmen bei grösseren Beschaffungen aufwendiger bis hin zu einer Ausschreibung. Oft freuen sich Verkäufer darüber, eine Ausschreibung zu erhalten - sie sehen eine grosse Verkaufschance ins Haus kommen!

Die Frage stellt sich jedoch, wie hat der Kunde seine Anforderungen erarbeitet oder besser, wer hat dem Kunden dabei geholfen? Ein Konkurrent, der evt. schon praktisch als Lieferant gesetzt ist? Braucht der Käufer lediglich Vergleichsangebote, um den Preis seines bevorzugten Anbieters zu drücken und seiner Einkaufspolitik Rechnung zu tragen?

In der Evaluationsphase prüft der Käufer verschiedene Angebote und Optionen. In dieser Phase sind Teststellungen, Pilotversuche und auch Referenzen gefragt. Der Kunde möchte sich überzeugen, ob die angebotenen Lösungen seinen in Phase 1 definierten Bedürfnissen gerecht werden. Der Anbieter, der in Phase 1 die Anforderungen mit entwickelt hat, ist hier klar im Vorteil. In der Evaluationsphase steigt auch das Risikobewusstseins des Kunden. Jetzt besteht eine reale Kaufabsicht und damit auch das Risiko einer falschen Entscheidung.

In der letzen Entscheidungsphase beschäftigt den Käufer dann das Risiko und der Preis. Auch hat die zugehörige Kurve den Namen von „Kosten“ auf „Preis“ geändert. Nachdem der Käufer vom Nutzen und Wert einer Anschaffung überzeugt ist, möchte er diese zum bestmöglichen Preis tätigen. Je günstiger der Preis im Verhältnis zum Nutzen, den sich der Käufer erwartet, desto attraktiver ist es, zu kaufen. Dem steht die Angst vor einem Fehlentscheid entgegen. Stimmt die Qualität des Produktes? Ist der Kundendienst bei Problemen auch zuverlässig vorhanden? Existiert der Anbieter in ein paar Jahren noch? ... Die Antworten auf diese Fragen lassen sich nicht über den Preis erkaufen. Etablierte Unternehmen und starke Marken sind jetzt im Vorteil. Denken Sie nur an Slogans und Aussagen wie „It‘s a Sony“, „Es wurde noch nie jemandem gekündigt, der IBM kaufte“, etc.

Zum Schluss:

Warum antwortet der unkundige Interessent für eine Digitalkamera dem Verkäufer im Eingangsbeispiel mit: „Nein Danke, ich schaue mich nur um“?
Er möchte nicht von einem Verkäufer beeinflusst und manipuliert werden, er möchte nicht zu einem Kauf überredet werden, er möchte seine eigene Entscheidung treffen.

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Die Kosten des Konfliktes zwischen Marketing und Vertrieb!

  • Business to Business Firmen geben im Schnitt 65% Ihres Marketingbudgets zum Generieren von neuen, potentiellen Verkaufschancen (Leads) aus!

  • 70% - 80% dieser vom Marketing generierten Leads werden vom Vertrieb NICHT bearbeitet! (vgl. Yankee Group)

  • Der Vertrieb begründet dies damit, dass diese Leads keine ausreichende Abschlusschance haben.

  • 70% der Neuprodukteinführungen verfehlen die gesteckten Ziele!

  • Verkäufer stellen bei Kundengesprächen, bei denen sie neue Produkte vorstellen 40% weniger Fragen!


Diese Zahlen zeigen, welches Potential sich durch eine bessere Abstimmung zwischen Marketing und Vertrieb freisetzen lässt. Marketing, Marketingkommunikation, Produktmarketing und Vertrieb haben letztlich das gleiche Ziel - sie sind für die Einnahmen, die Top-Line des Unternehmens verantwortlich.

Eine Abstimmung und Integration der Marketing- und Verkaufsprozesse ist also nicht nur naheliegend, sondern bringt auch über 20% mehr gewonnen Aufträge, eine über 20% höhere durchschnittliche Auftragsgrösse und einen über 20% kürzeren Verkaufszyklus (vgl. Sales Methodology Experts /TAS). Aussichten, für die sich der Einsatz lohnt!


Produktmanagement


Produktmanager sind verantwortlich für den Erfolg „ihres“ Produktes. Schon aus dem Jobtitel ergibt sich eine starke Produktorientierung. Kunden kaufen jedoch keine Produkte sondern den damit für sie verbundenen Nutzen! Jeder Verkäufer weiss, dass es nicht zielführend ist, ein Kundengespräch mit einer Produktvorstellung zu beginnen. Dies auch dann nicht, wenn der Kunde einem durch seine Fragestellung: „Was haben Sie denn anzubieten?“ dazu verleitet!

Trotzdem (oder gerade darum) nutzen die Produktmanger die ihnen zur Verfügung gestellte Zeit zur Vertriebsschulung primär dazu, das Produkt, seine Eigenschaften und Features vorzustellen. Worüber also wird der Verkäufer bei seinem nächsten Kundengespräch reden? Über dass, was er in der Produktschulung gelernt hat! Eine Präsentation von Produkt und Features! Es ist somit nicht verwunderlich, wenn die Verkäufer 40% weniger Fragen stellen und Produkteinführungen scheitern!

80% der Marketing- und Vertriebsleute sind nicht in der Lage, den Nutzen eines Angebotes für den Kunden effektiv und stimmig darzustellen! Genauso sind 80% der potentiellen Kunden nicht in der Lage, aus einer Produktpräsentation den auf ihre Ziele bezogenen Nutzen abzuleiten!

Geoffrey Moore hat in seinem Buch „Crossing the Chasm“ eindrücklich dargestellt, warum deswegen viele guten Produkte scheitern!


Leadgenerierung


„Ein primäres Ziel von Marketing ist es, die Vertriebskosten zu reduzieren!“

Wenn es effizienter wäre, eine Verkaufsmannschaft in der Grösse aufzustellen, dass jeder potentielle Kunden individuell kontaktiert werden kann, bräuchte es kein Marketing. Die Aufgabe von Marketing besteht also darin, möglichst gute Verkaufschancen zu erzeugen, welche die „teure“ Resource „Vertrieb“ mit grösstmöglicher Wahrscheinlichkeit zum Abschluss führen kann.

Das Marketing soll nicht eine möglichst grosse Anzahl von Kontakten und Adressen produzieren, sondern eine möglichst grosse Zahl von qualifizierten Verkaufschancen generieren.

Eine qualifizierte Verkaufschance besteht nebst der Kontaktinformation aus:

  • Branche des Kontakts
  • Titel / Funktion des Kontaktes
  • Geschäftliche Ziele/Probleme, welche der Kontakt mit den Angeboten der Firma erreichen/lösen will

Um dieses Ziel optimal zu erreichen, überlegt sich das taktische Marketing, welche Marktsegment, welche Zielgruppen, mit welcher Botschaft über welche Kommunikationskanäle und Kommunikationsmittel angesprochen werden soll.

Die bei der Definition der Zielgruppen angewendeten Kriterien sind bei der Erfolgskontrolle der Marketingmassnahmen und der Qualifizierung der generierten Leads wiederum relevant!

Entsprechend die generierten Leads den gesetzten Kriterien?

Ein so qualifizierter Lead mit Branche, Jobtitel, Ziel und der Botschaft, die zum Lead geführt hat, hat deutlich bessere Chancen vom Verkauf bearbeitet zu werden und gibt dem Verkauf bedeutend bessere Erfolgschancen!


Ein koordinierter Ansatz


  • Modernes Produktmanagement sieht seine Mission im Anbieten von Nutzen stiftenden Lösungen zur Befriedigung von Kundenbedürfnissen. Es wäre daher zu überlegen, diese Funktion besser „Customer Solution Management“ zu nennen um damit die Kundenperspektive in den Vordergrund zu rücken. Der Produktmanager wird seine Ziel dann nicht mehr in erster Linie im Verkauf möglichst vieler Produkte sehen, sonder als Customer Solution Manager (CSM) darin, möglichst viele Kunden bei der Lösung ihrer Probleme zu unterstützen!

    Dies bringt auch mit, dass der CSM nicht weiter in Produkteigenschaften und Features denkt sondern in Anwendungsszenarien, welche erklären, wie der Kunde ein Produkt zum Erreichen seiner Ziele einsetzt.
  • Wenn sich taktisches Marketing und Vertrieb auf eine gemeinsame Definition, was eine qualifizierte Verkaufschance ist, einigen und die Schnittstelle zur Übergabe einer qualifizierten Verkaufschance vom Marketing an den Vertrieb gemeinsam definieren ist, sind auch die Verantwortlichkeiten für Qualität und Follow-up definiert.

Damit wird auch klar, wie ein Produkt beim Kunden positioniert werden soll. Bislang hat Marketing diese Aufgabe zwar bei sich gesehen, tatsächlich aber dem einzelnen Vertriebsmitarbeiter überlassen im Kundengespräch eine Positionierung zu finden.

Solution Development Process

Um diese Kundengespräche gezielter und erfolgreicher zu führen, hat CustomerCentric Selling® den Solution Development Process™ entwickelt. Dieser läuft im Prinzip wie ein gutes Arztgespräch ab. Im ersten Schritt wird die Situation des Kunden analysiert, die vorhandenen Ziele und Probleme diagnostiziert und möglichst quantifiziert! Im zweiten Schritt werden dem Kunden mögliche Therapien, verpackt in Anwendungsszenarien, vorgeschlagen. Erkennt der Kunde darüber die Lösung seiner Probleme und erkennt er, dass Nichtstun deutlich teurer ist, als die vorgeschlagene Lösung, entschliesst er sich zu handeln.

Der Solution Development Process™ lässt sich in konkrete Hilfsmittel für den Vertrieb fassen - in Solution Development Prompter.

Für jede im Rahmen eines B2B Buying Centers / Entscheidungsgremiums anzusprechende Zielperson und deren Ziele werden Solution Development Prompter entwickelt. Das Customer Solution Marketing (vormals Product Marketing) liefert dazu die Anwendungsszenarien, welche das taktische Marketing dann im Rahmen ihres „Targetings“ den Zielbranchen und Zielpersonen zuordnet.

Solution Development Prompter

Aus allen Anwendungsszenarien, Zielbranchen, Zielpersonen und deren Zielen entsteht eine „Message Map“, eine Übersicht über die gesamte, kundenorientierte Nutzenargumentation eines Unternehmens.

CustomerCentric Selling Message Map

Der Verkauf bekommt mit den Solution Development Prompter™ ein Hilfsmittel an die Hand, welches er imVerkaufsgespräch anwenden und die darüber diagnostizierten Probleme und entwickelten Lösungen einfach dokumentieren kann.

So vorbereitet, braucht der Verkauf nicht mehr Produkte zu präsentieren sondern kann im Gespräch mit dem Kunden Lösungen entwickeln.


Zusammengefasst:


  1. Customer Relationship Marketing (vormals Produktmarketing) stellt den Produktnutzen in Form von Anwendungsszenarien dar.

  2. Das taktische Marketing verbindet Zielbranchen, Zielpersonen und Anwendungsszenarien zu Solution Development Promptern™

  3. Der Vertrieb wendet die Solution Development Prompter™ im Verkaufsgespräch an und entwickelt im Gespräch kundenorientierte Lösungen.

  4. Die Message und Positionierung in allen Verkaufsmaterialien leiten sich aus den zu einer Message Map zusammengefassten Solution Development Promptern™ ab und führen zu einer einheitlichen Botschaft an den Kunden!


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Der Verkaufsprozess muss sich dem Kaufprozess unterordnen

90% der Firmen, welche einen strukturierten Verkaufsprozess in ihrem CRM System implementiert haben, haben sich nie die Mühe gemacht, den Kaufprozess ihrer Kunden zu verstehen und zu dokumentieren. Oftmals wird der Verkaufsprozess als Instrument zur Kontrolle des Vertriebs gesehen. Die Kaufentscheidung aber trifft der Kunde. Wie soll also ein Verkaufsprozess funktionieren, wenn er nicht mit dem Kaufprozess des Kunden abgestimmt ist? Wie kann ein Verkäufer kundenorientiert arbeiten, wenn der Prozess, an dem er sich orientieren soll, nicht am Kunden orientiert ist?

Wenn es um die Beschaffung von komplexen Produkten und Lösungen geht, folgen Firmen in der Regel einem nachvollziehbaren Einkaufsprozess. Robert Schmonsees hat in „Escaping the Black Hole“ den B-2-B Kaufprozess in 6 Schritte aufgeteilt.


B-2-B Kaufprozess

Ein wesentlicher Schritt in diesem Prozess ist die Entscheidung des Kunden, etwas zu unternehmen. Der Kaufprozess ist für den Käufer nicht kostenlos, sondern mit Aufwand verbunden. Nur wenn der potentielle Kunde zur Überzeugung gelangt ist, dass die potentiellen Kosten, Verluste, entgangenen Gewinnen, welche sich durch das „Nichtstun“ ergeben, deutlich höher sind als die Kosten zu handeln, wird er einen Kaufprozess anstossen und ab diesem Zeitpunkt besteht auch eine reale, in eine Absatzprognose integrierbare Verkaufschance!

In den Phasen davor geht es für Marketing und Vertrieb darum, eine Nachfrage beim Kunden zu generieren. Dazu müssen geeignete Marketingmassnahmen Interesse wecken indem sie den potentiellen Kunden Möglichkeiten aufzeigen, ihre Ziele zu erreichen oder ihre Probleme zu lösen. Kontinuierliche Kontaktpflege - Lead Nurturing - und auf die geschäftlichen Belange des Kunden ausgerichtete Kommunikation und Verkaufsgespräche müssen dem Kunden quantifiziert und plausible aufzeigen, welchen Wert und Nutzen er durch ein Angebot erzielen kann.

Der formelle Kaufprozess beginnt mit der Entscheidung des Kunden, eine Evaluation zu beginnen. Zu diesem Zeitpunkt ist es opportun für den Verkäufer, mit dem Kunden gemeinsam einen Evaluationsplan zu vereinbaren.

„Wir freuen uns, dass Sie sich entschieden haben, unser Angebot ausführlich zu evaluieren. Gerne unterstützen wir Sie in Ihrer Evaluation. Dazu müssen wir von unserer Seite auch Ressourcen investieren. Für unsere gemeinsame Planung wäre es daher hilfreich, einen Planungshorizont zu haben, wann Sie eine Lösung implementiert haben wollen und welche Schritte und Abklärungen Sie bis zu einem Entscheid vornehmen müssen.“

Nachdem sich Käufer und Verkäufer auf einen gemeinsamen Evaluationsplan verständigt haben, ist der Zeitrahmen und der Umfang eines Projektes umrissen. Zeitrahmen und Umfang eines Projektes werden so transparent.


Evaluationsplan

Ein wichtiger Teil des Evaluationsplans sind die Checkpoints. Zu jedem dieser Checkpunkte setzen sich Verkäufer und Käufer zusammen und prüfen den Fortschritt des Projektes, ob der Zeitplan noch realistisch ist und ob das Projekt für beide Seiten nach wie vor sinnvoll ist. Die Checkpoints geben dem Käufer einmal die psychologische Sicherheit, dass er sich noch nicht festgelegt hat und jederzeit aus dem Kaufprozess ausscheiden kann. Die Checkpoints stellen für beide Seiten auch sicher, dass keine Ressourcen unnötig verschwendet werden, wenn eine Partei zum Schluss kommt, dass sich das Projekt nicht weiter lohnt.

Dieses Vorgehen ist für Käufer und Verkäufer fair. Sowohl die Zeit des Käufers als auch des Verkäufers ist wertvoll. Je füher ein Verkäufer weiss, dass ein Projekt nicht zu gewinnen ist, desto schneller kann er seine Zeit auf andere, erfolgsversprechende Projekte konzentrieren.

Wird dieses Vorgehen eingehalten, sind Verkaufsabschlüsse auch nicht mehr zufällig sondern der logische, erfolgreiche Abschluss eines abgestimmten Kauf-/Verkaufsprozess.


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Es geht darum dem Kunden messbare Resultate zu verkaufen - nicht Produkte und Technologie!

Erfolgreiches Verkaufen mit höchstmöglichem Umsatz und Margen beruht im Kern auf:
  • Nachfrage generieren (nicht auf Anfragen reagieren) und
  • Aufzeigen einer nachhaltigen Differenzierung bezüglich der generierten Nachfrage

Die meisten Vertriebsorganisationen bestehen aus drei Typen von Verkäufern:

  1. Die geborenen Verkäufer. Diese Verkäufer haben das Verkaufen im Blut. Sie übertreffen ihre Umsatzziele regelmässig und Verkaufen scheint für sie etwas einfaches zu sein.

  2. Die hart arbeitenden, durchschnittlichen Verkäufer. Diese Verkäufer müssen ihre Ziele hart erarbeiten. Sie machen üblicherweise mit 60-80% den grössten Anteil eines Verkaufsteams aus. Sie erreichen zwischen 70-110% ihres Umsatzzieles mit Höhen und Tiefen.

  3. Die unterdurchschnittlichen Verkäufer. Sie stellen meist die letzten 10% des Verkaufsteams dar und erreichen kaum 60% ihrer Ziele. Sie bekunden Mühe bei ihren Kunden einen Fuss in die Türe zu bekommen und haben die Tendenz sich Abschlüsse über den Preis zu erkaufen.
Eine der grössten Herausforderungen für einen Verkaufsleiter ist es, eine konsistente Leistung über sein gesamtes Team zu gewährleisten.

Wie können Sie das Vorgehen und die Methodik der besten Verkäufer über ihr gesamtes Verkaufsteam replizieren? Insbesondere dann, wenn die besten Verkäufer bereits zu Managern befördert wurden und es nicht schaffen, die Leistung ihrer Teams entsprechend zu steigern?

Die Gründe liegen darin, dass keine echten Verkaufsprozesse etabliert sind, welche erfolgreiches Verkaufen wiederholbar und skalierbar machen.

Die meisten Verkaufsleiter versuchen ihr Team aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu führen. Entsprechend der Aktivitäten und Abschlüsse in der Vergangenheit werden Prognosen über die künftigen Umsätze und Abschlusswahrscheinlichkeiten gestellt.

Anwendung von Verkaufsprozessen

Umfragen von CSOinsights haben gezeigt, dass 60% der Unternehmen keinen formalisierten Verkaufsprozess haben. Die übrigen 40% haben meist eine Anzahl von Meilensteinen, aber keine klare Beschreibung der Tätigkeiten, welche ein Verkäufer bis zum Abschluss erledigen muss.

Genau dies ist aber notwendig, damit ein Verkaufsteam eine konsistente Leistung erbringen kann, erfolgreiche Vorgehensweisen wiederholbar und über die ganze Verkaufsorganisation skaliert werden können. Die gleiche Studie zeigt auch, dass sich ein etablierter Verkaufsprozess lohnt. Unternehmen mit definierten Verkaufsprozessen gewinnen mehr Aufträge!

Wie arbeitet Ihr Vertrieb?


Investoren limitieren ihr Risiko, indem sie eine diversifizierte Anlagestrategie verfolgen. Genauso lässt sich auch das Risiko, seine Umsatzziele zu verfehlen mit einer diversifizierten Verkaufspipeline kontrollieren. Dies bedeutet, dass nicht einfach mehr Verkaufschancen der gleichen Art zu einer Pipeline hinzugefügt werden, sondern dass es sich um unterschiedliche Verkaufschancen handelt.

Wie aber kann ein Verkäufer Nachfrage generieren und sich differenzieren?


Diversifikation und Risikominimierung in der Verkaufspipeline gehören zu den effektivsten Strategieren erfolgreicher Verkäufer. Diese Verkäufer schliessen Bestandskundengeschäft und Aufträge aus Kundenanfragen schnell und effizient ab und entwickeln parallel dazu eine Anzahl langfristiger, strategischer Verkaufschancen. Daraus entsteht eine nachhaltige Pipeline sowohl kurz- als auch langfristig.

Die meisten Verkaufschancen - unabhängig vom Angebot - können in folgende 4 Kategorien eingeteilt werden:
  1. Nachfrage generieren ( Dem Kunden ist nicht bewusst, dass er ein Produkt/Dienstleistung benötigt) ==> Innovation / Transformation eines Prozesses

  2. Nachfrage generieren ( Dem Kunden ist nicht bewusst, dass er ein Produkt/Dienstleistung benötigt) ==> Transaktion / Erstbeschaffung

  3. Auf Anfrage reagieren ( Der Kunde sucht aktiv nach einem Produkt/Angebot) ==> Innovation / Transformation eines Prozesses

  4. Auf Anfrage reagieren ( Der Kunde sucht aktiv nach einem Produkt/Angebot) ==> Transaktion z.B. Nachbestellung, Ersatzbedarf, ...
4 Kategorien von  Verkaufschancen

Für jede der 4 Kategorien von Verkaufschancen gilt:
  • Die Verkaufschance muss unterschiedlich qualifiziert werden
  • Der Verkäufer steigt zu einem anderen Zeitpunkt in den Kaufprozess mit ein
  • Die Aktivitäten im Verkaufsprozess müssen angepasst sein
  • Das im Kaufprozess involvierte Entscheidungsgremium ist unterschiedlich
  • Die nötigen Investitionen an Ressourcen in den Verkaufsprozess müssen angepasst sein
  • Müssen bei Absatzprognosen unterschiedlich betrachtet werden
  • Müssen alle nach den gleichen methodischen Verkaufsprinzipien bearbeitet werden,
  • wobei diese Grundprinzipien in die spezifischen Verkaufsprozesse integriert sein müssen
  • brauchen ein spezifisches, differenziertes und strukturiertes Coaching

Das Diagramm stellt die Arten von Verkaufschancen dar, mit denen die meisten Verkäufer befasst sind.
Alles und jeder wird davon angetrieben, ein Resultat erreichen zu wollen. Die Frage ist nun, ist es ein fachspezifisches Ergebnis oder betrifft es das Geschäftsergebnis?

Jede Verkaufschance wurde entweder generiert oder ergibt sich aus einer Anfrage. Hat es der Verkäufer geschafft, dem Kunden aufzuzeigen, wie er seine Ziele mit Hilfe seines Angebotes erreichen kann oder hat der Kunde selbst erkannt, welche Fähigkeiten er benötigt und sucht nun im Markt nach einem geeigneten Anbieter?

Jede Verkaufschance zielt entweder auf eine Transaktion oder eine Transformation.

  • Transaktionen sind typischerweise Konsumgüter und einfache Produkte, welche als Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen in etablierten Strukturen benötigt werden.
  • Transformationen verändern die bestehenden Strukturen. Solche Veränderungen verlangen grössere Anstrengungen und führen damit meist auch zu grösseren Projekten, welche dem Kunden einen signifikanten geschäftlichen Nutzen bringen sollen. Transformationen sind immer auch mit Innovationen verbunden.


Jeder Verkäufer braucht einen ausgewogenen Mix an Verkaufschancen in allen 4 Quadranten. Wer sich zu sehr auf der reaktiven linken Seite bewegt, kämpft mit limitiertem Wachstum, erodierenden Margen und ständigem Preisdruck. Wer zu sehr auf der rechten Seite unterwegs ist, erlebt insbesondere kurzfristig eine Berg- und Talfahrt seiner Umsätze.

Um nachhaltig Nachfrage zu generieren und sich klar zu differenzieren müssen die Verkaufsprozesse von Verkaufsorganisationen für technische Produkte und Dienstleistungen radikal überdacht werden.

Es braucht:
  • eine Veränderung von „Was“ wir verkaufen zu „Wie“ wir verkaufen
  • eine Veränderung von „Was“ wir liefern (Produkt ausgeliefert) zu „Wie“ wir liefern
  • ein Bekenntnis den Erfolg nicht bei der Inbetriebnahme zu feiern sondern mit dem Kunden, wenn dieser seine Ziele erreicht hat.

Es geht darum dem Kunden messbare Resultate zu verkaufen - nicht Produkte und Technologie!


Ohne definierten Verkaufsprozess ist das generieren von Nachfrage und eine eindeutige Differenzierung kaum möglich. Ein im Detail entwickelter und standardisierter Prozess ist eine Verbesserung, passt aber meist nicht auf jede Verkaufschance weshalb der Prozess vom Vertrieb oft nicht akzeptiert, verwendet und befolgt wird, was gleichbedeutend damit ist, dass kein Prozess vorhanden ist.

Das fehlen eines auf die verschiedenen Arten von Verkaufschancen angepassten Prozesses auf der Basis einer einheitlichen Verkaufsmethodik führt zu einem vergangenheitsorientierten Verkaufsmanagement ohne Möglichkeit einen Abschluss durch ein proaktives Coaching im Verkaufsprozess unterstützen zu können.

Erfolgreiches generieren von Nachfrage und eine klare, alleinstellende Positionierung kann nur erreicht werden, mit:
  1. Einer auf das vom Kunden angestrebte Ergebnis ausgerichteten Marketing und Verkaufsmethodik
  2. Einer einheitlichen Grundlage von Verkaufsprinzipien, welche gezielt in Verkaufsprozesse für die vier Typen von Verkaufschancen umgesetzt wird

Wo stehen Sie mit Ihrem Verkaufsprozess? Führt die fehlende Akzeptanz des Prozesses oder der fehlende Prozess dazu, dass Sie das Potential ihres Vertriebes nicht voll entfalten können? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil!



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B2B Leads mit Umsatzpotential via Internet generieren

Jede Vertriebsorganisation braucht mehr und bessere Leads! Das Internet bietet sich als neues Medium zur Leadgenerierung an. Ein Lead ist allerdings mehr als eine einfache Kontaktinformation und gute Leads lassen sich auch nicht einfach über ein Webformular generieren.

  • Geben Sie heute eMail Adresse und Telefonnummer einfach in ein Webformular ein?
  • Nehmen Sie Anrufe von unbekannten Verkäufern an?
  • Recherchieren Sie zuerst über neue Kontakte und Firmen im Internet, bevor Sie Kontakt aufnehmen?
  • ....
Das Thema Leadgenerierung im Internet ist komplex und es geht insbesondere im B2B Bereich darum Qualität und nicht nur Quantität zu generieren. Das Ziel sind qualifizierte Leads und nicht unqualifizierte Namen und Adressen.

In unserem Webinar haben wir Ansätze, Methoden und Instrumente zur effizienten Leadgenerierung dargestellt und besprochen. Eine Aufzeichnung inkl. der Präsentationen finden Sie über den nachstehenden Videolink:


Aufzeichnung

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Nutzen Sie den Hebel der Sozialen Netzwerke?

Soziale NetzeTechnologie hat den Verkauf in den letzten 10 Jahren massgeblich beeinflusst. Suchmaschinen, Webseiten, Webinare und eMail haben dazu geführt, dass der erste Kontakt eines potentiellen Kunden mehr und mehr elektronisch erfolgt und immer weniger über ein persönliches Gespräch mit einem Vertriebsmitarbeiter. Verkäufer werden immer später im Kaufprozess kontaktiert, meist erst, wenn der Käufer seine Anforderungen bereits definiert und eine Vorstellung der verfügbaren Angebote hat.

Die Käufer bevorzugen einen möglichst späten Kontakt mit den Verkäufern, welche ihnen gerne das Blaue vom Himmel versprechen. Auch die Anbieter sind mitschuldig, indem sie zu oft mehr versprochen haben, als sie halten können oder realistisch ist. Genauso wie die Konsumenten unabhängige Konsumentenmagazine oder das Urteil der Stiftung „Warentest“ zu Rate ziehen, sehnen sich die B2B Käufer nach unabhängigen Meinungen zu Angeboten und Lösungen, welche sie evaluieren. Die Käufer haben genug von der Informationsflut, mit der sie überschwemmt werden und wünschen neutralen Input zu Angeboten und deren Ergebnissen.

Nachdem Technologie die Art des Verkaufens verändert hat, verändert sie nun die Art und Weise, wie Menschen kaufen.


Kürzlich habe ich einen französisch sprechenden Coach für ein Projekt gesucht. Auf meine Anfrage an meine Geschäftskontakte, habe ich eine Anzahl von Links zu Profilen möglicher Coaches bei LinkedIn erhalten. Diese haben mir erlaubt, mögliche Kandidaten zu evaluieren, deren Referenzen und Erfahrungen zu prüfen und dann diejenigen zu kontaktieren, welche meinen Anforderungen am Besten entsprachen.

Die Sozialen Netzwerke bieten den Käufer eine Möglichkeit, den werberischen Darstellungen von Verkäufern und Anbietern aus dem Weg zu gehen und sich bereits früh im Kaufprozess unabhängige Referenzen zu beschaffen. Referenzen, welche bislang vom Verkäufer meist erst spät im Verkaufsprozess benannt wurden und geprüft werden konnten. Nun können Referenzen ohne Zutun des Verkäufers bereits früh im Kaufprozess geprüft und zur Erstellung der Liste der einzuladenden Anbieter genutzt werden. Diese Nutzung der Sozialen Netzwerke lässt dem Anbieter wenig Kontrolle über den Selektionsprozess des Kunden.

Erlauben Sie dem Kunden zu kaufen!


Wenn der Vertrieb über einen persönlichen Verkauf organisiert ist, hat der Verkäufer den grössten Einfluss auf das Kauferlebnis des Kunden! Ein bedeutender Schritt, das Kauferlebnis des Kunden zu verbessern ist es, das herkömmliche Verkaufsverhalten, welches den Kunden überzeugen und Bedenken ausräumen will, abzulegen. Wenn die Anbieter erkennen, dass Menschen lieber kaufen als sich etwas verkaufen zu lassen, dann kann „verkaufen“ neu definiert werden als:

Dialog mit dem Käufer darüber, wie dieser ein Angebot zur Erreichung seiner Ziele, Lösung seiner Probleme oder Befriedigung seiner Bedürfnisse nutzen kann.


Elektronisches Kauferlebnis


In wachsendem Masse findet der Erstkontakt des Kunden über die elektronischen Medien, über die Firmen-Webseite statt. Haben Sie sich Gedanken darüber gemacht, welche Arten von Kunden und potentiellen Kunden Ihre Webseite besuchen? Je besser Sie Ihre Online Besucher kennen, desto einfacher können Sie dem Kunden einen positiven Eindruck vermitteln. Wenn der Besucher eine Kaufabsicht entwickelt, ist zu hoffen, dass die elektronischen Kontakte so positiv waren, dass er Ihr Unternehmen als potentieller Kunde kontaktiert und in seine Evaluation einbezieht.

  • Kauferlebnis
Befragungen von Sales Benchmark Index zeigen, dass 13% der Vertriebsmitarbeiter eines Unternehmens 87% des Umsatzes generieren! Das durchschnittliche Kauferlebnis widerspiegelt, wie der durchschnittliche Verkäufer den Kunden behandelt. Indem das Vorgehen der besten Verkäufer erfasst und über das gesamte Vertriebsteam multipliziert wird, kommen Sie einen grossen Schritt bei der Verbesserung des Kauferlebnisses Ihrer Kunden weiter.

  • Kundenerwartungen
Zufriedene Kunden sind eine Voraussetzung, damit Soziale Netzwerke für Ihre Firma von Nutzen sind. Indem Sie Ihre Kunden dabei unterstützen, die mit Ihrer Hilfe erreichten Resultate darzustellen, machen positive Referenzen dies noch wertvoller. Erwägen Sie diesen Zustand vor dem Einsatz Ihres Angebotes als Ausgangsbasis festzulegen. Auf dieser Grundlage können Sie dann die, mit der Implementierung Ihres Angebotes erreichten Verbesserungen messen. Das Definieren von Kriterien zur Erfolgsmessung gehört vielfach zum Vorgehen der oben erwähnten besten Vertriebsmitarbeiter. Kunden können sagen, dass sie positive Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen gemacht haben. Wenn sie aber ergänzen können, dass sie mit Ihrer Hilfe die Kosten um 18% senken konnten, entsteht ein echter Wettbewerbsvorteil zur Konkurrenz.

  • Definieren Sie die Persönlichkeit Ihres Unternehmens
Beginnen Sie mit dem Ziel vor Augen und überlegen Sie sich, was Ihre Kunden über ihre Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen und über die erzielten Resultate aussagen sollen. Der Schlüssel zum Erfolg ist dann, die nötigen Schritte in Ihrem Unternehmen zu machen, damit Sie sich diese Aussagen von Ihren Kunden verdienen. In den letzten Jahren hat praktisch jede Firma von sich behauptet, kundenorientiert zu sein. Wie viele haben aber tatsächlich einen Weg dahin aufgezeichnet und die nötigen Schritte zur Erreichung dieses Zieles unternommen?

Die Nutzung Sozialer Netze, um bessere Kaufentscheidungen zu treffen, wird bleiben. Die Sozialen Netze als Hebel zu Ihrem Vorteil zu nutzen, verlangt, dass Sie einen Schwerpunkt auf die Interaktion Ihres Vertriebs mit Ihren Kunden setzen.

Unternehmen machen gewaltige Investitionen in Produktentwicklung, Marketing und Werbung, um ihre Umsätze zu steigern. Die Ergebnisse vieler dieser Ausgaben sind vergänglich. Eine Produktneuheit kann durch die nächste Produktankündigung eines Konkurrenten bereits wieder zum Standard werden. Die Bestrebungen nach einem herausragenden Kauferlebnis des Kunden ist eine der wenigen nachhaltigen Wettbewerbsvorteile.

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Webinar: B2B Leads mit Umsatzpotential via Internet generieren!

Sind Sie mit der Anzahl, der Qualität und der Konvertierungsrate Ihrer Leads zufrieden? Unser Webinar am 27. Juli 2010 um 1600 Uhr gibt Antworten!

Registrieren Sie sich direkt hier!

Oder investieren Sie 2 Minuten und informieren Sie sich ausführlicher zum Thema:

Webinar Einladung
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Felix Somm
Managing Partner
CustomerCentric Selling Deutschland / Schweiz / Österreich
Datei "B2B_Leads_Webinar.pdf"

David Kuruc
Geschäftsführer
Snoobi GmbH


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Eine neue Definition von VERKAUF für das digitale Zeitalter

John Holland
Das Webinar zum Thema "Rethinking the Sales Cycle" mit John Holland, Co-Author des Buches und Mitgründer von CustomerCentric Selling können Sie hier als Aufzeichnung sehen indem Sie die angehängte Datei öffnen (Videostart im Player kann bis 1 min dauern):
Datei "Media Link.asx"

Im Webinar erläutert John Holland wie sich das Kaufverhalten des Kunden durch das Internet verändert und wie sich der Verkauf darauf einstellen muss.

Neue Definition für "VERKAUFEN"


Käufer bevorzugen es zu kaufen und möchten nichts verkauft bekommen. Die Käufer lehnen Versuche der Verkäufer ab sie zu überzeugen und zu überreden.
CustomerCentric Selling® bedeutet, dem Kunden die Fragen zu stellen, welche ihn bei der Erreichung seiner Ziele oder der Lösung seiner Probleme unter Nutzung Ihres Angebotes, unterstützen

Nächstes Webinar:

B2B Leads mit Umsatzpotential via Internet generieren!
27. Juli 2010 1600 - 1700 Uhr
Die Aufzeichnung finden Sie unter diesem Link!
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Der Todesstoss für den traditionellen Vertrieb!?


Der Todesstoss für den traditionellen VertriebBis Mitte der 90er Jahre genossen die Anbieter den Luxus der Kontrolle über die Käufer, da sie die Informationen zu ihren Angeboten kontrollierten. Wenn ein potentieller Kunde sich über ein Angebot informieren wollte, blieb ihm nichts anderes übrig, als einen Verkäufer zu kontaktieren. Kundenanfragen generierten sich aus folgenden Beweggründen:


  • Interessierte Kunden mit wenig Wissen bezüglich eines Angebotes. Dies war gleichbedeutend mit einem unbeschriebenen Blatt Papier, auf welchem der Verkäufer die Kundenanforderungen entwickeln konnte.
  • Käufer, die bereits einen potentiellen Anbieter vorselektiert haben und nun Alternativangebote prüfen, primär mit dem Ziel, den Preis ihres bevorzugten Anbieters zu drücken. Diese Käufer hatten bereits klare Anforderungen festgelegt, welche sich typischerweise am Angebot des vorselektierten Anbieters orientierten.


Die meisten Verkaufstrainings wurden entwickelt, um die Kundenanforderungen eines noch unbedarften Kunden zu entwickeln. Mitte der 90er Jahre befassten sich einzelne Trainingsprogramme dann damit, wie mit Anfragen nach „Alternativangeboten“ umgegangen werden sollte. Beide Ansätze führten dazu, dass die Kunden sich gegen Versuche, ihre Anforderungen von aussen zu diktieren, sie zu überreden und zu beeinflussen, wenn auch anfänglich erfolglos, zu wehren.


Das Internet hat die Vorzeichen umgedreht, indem es die Käufer in die Lage versetzt hat, die Mehrheit ihrer Anforderungen mit der Hilfe von Suchmaschinen, Blogs und sozialen Netzen selbst festzulegen, bevor sie einen Verkäufer erstmals kontaktieren.

Wenn Sie einen interessanten Kontakt mit einem für Sie relevanten geschäftlichen Thema von einem Verkäufer - als Telefon-Notiz, per eMail oder Voicemail erhalten, würden Sie:


  1. Den Verkäufer kontaktieren / anrufen / anschreiben?
  2. Die Webseite des Anbieters besuchen und kurz im Internet recherchieren?


Immer mehr potentielle Kunden bevorzugen die zweite Option! Zum Zeitpunkt, an dem sich ein potentieller Kunden an einen Verkäufer wendet, hat er oft schon einen selbst entwickelten Anforderungskatalog vorliegen. Dieses gängige Szenario zeigt, wie sich der traditionelle Verkauf immer weiter vom bevorzugten Kaufverhalten des Kunden entfernt, wenn die Verkäufer:

  • verfrüht versuchen, über Produkteigenschaften zu reden, welche den Grundanforderungen des Käufers nicht entsprechen
  • sich nicht darüber informieren, welche eigenen Recherchen der Kunde bereits gemacht hat
  • nicht ausreichend Kompetenz und Glaubwürdigkeit beim Kunden aufbauen und sich so das Recht verdienen, die geschäftlichen Ziele des Kunden zu diagnostizieren, um daraus die Anforderungskriterien weiter zu entwickeln
  • annehmen, dass die Kundenanforderungen auf Basis eines einzelnen Anbieters entwickelt wurden
  • vergessen, die Situation mit geeigneten Fragen zu diagnostizieren, bevor sie neue Möglichkeiten vorstellen.


In den vergangenen Jahren haben nur wenige Firmen erkannt, dass ihre Interessenten und Kunden es bevorzugen, zu kaufen und es nicht schätzen, wenn ihnen etwas verkauft wird. Ein entscheidender Grund, weshalb die Käufer einen Verkäufer erst nachdem sie die eigenen Anforderungen definiert haben, kontaktieren wollen, liegt darin, dass sie es vermeiden möchten, von einem, über eine Verkaufsprovision motivierten, Verkäufer beeinflusst, überzeugt und überredet zu werden. Damit ist auch das Problem beschrieben, welches der stereotype, herkömmliche Verkauf verursacht hat.

Preis- und Angebotsvorteile kommen und gehen mit jeder neuen Ankündigung durch einen Mitbewerber im Markt. Dagegen bleibt ein herausragendes Kauferlebnis eine der wenigen nachhaltigen Wettbewerbsvorteile, die sich ein Unternehmen heute sichern kann. Hergebrachte Verkaufsmethoden stehen in Konflikt mit der vom heutigen Kunden gewünschten Zusammenarbeit. Ein herausragendes Kauferlebnis kann nur erreicht werden, wenn dem Vertrieb beigebracht wird, wie er die Erwartungen des heutigen Kunden erfüllen kann.


Bestellen Sie unser kostenloses Whitepaper und lesen Sie, wie der Verkauf zu einem Mehrwert für den Kunden und einen Wettbewerbsvorteil für den Anbieter wird!

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CustomerCentric Selling kurz und prägnant - deutsches Whitepaper


ApfelDas Kaufverhalten der Kunden hat sich in den letzten Jahren stark geändert und verändert sich täglich weiter. Traditionelle Verkaufsverhalten haben ausgedient.

CustomerCentric Selling zeigt einen Weg auf über einen strukturierten Vertriebsprozess, Integration von Marketing und Vertrieb, kundenorientierte Verkaufsargumentation und intelligenter Nutzung von Internet, Online Medien und Sozialen Netzwerken gezielt und ohne höheren Vertriebsaufwand zu mehr und besseren Verkaufsabschlüssen zu gelangen.

Die Kernaussagen der CustomerCentric Methodik haben wir für Sie in einem ausführlichen Whitepaper zusammengefasst, welches wir Ihnen auf Wunsch gerne kostenlos zustellen. Bitte beachten Sie, dass wir das Dokument nur zustellen können, wenn Sie uns die minimalen Angaben (rot) im nachstehenden Formular gültig ausfüllen.



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Ich akzeptiere das Urheberrecht des Dokumentes und werde es weder in Teilen noch als Ganzes
ohne Einverständnis des Autors ausserhalb meiner Firma weiterverteilen!

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Meinungen - die treibende Kraft hinter Unternehmensentscheidungen?


MeinungenMeinungen spielen eine wichtige Rolle in unserem privaten und geschäftlichen Leben. Wenn Unternehmen wichtige Entscheidungen treffen müssen, stellen sie oft Experten an, welche sich mit der Situation befassen und Empfehlungen zur Problemlösung abgeben. Nicht jedermanns Meinung hat die gleiche Bedeutung; je weiter unten in der Hierarchie desto weniger Einfluss hat eine individuelle Meinung auf die Politik des Unternehmens.

Eine regelmässige Ausnahme von dieser Regel ist der Vertrieb. Ohne sich dessen bewusst zu sein, basieren viele Unternehmen ihre Sicht auf ihre Pipeline, ihre Absatzprognosen und Umsatzerwartungen auf der Meinung traditioneller Verkäufer. Dies kann Firmen, deren Vertriebsorganisation die geplanten Umsätze nicht liefert, in grosse Schwierigkeiten bringen.



Verkauf vs. taktisches Marketing

In vielen Fällen obliegt die Aufgabe ein Angebot beim Kunden zu positionieren, dem einzelnen Verkäufer. Dies führt meist dazu, dass die Positionierung zwischen den verschiedenen Verkäufern unterschiedlich ist, unabhängig davon, wieviel ein Unternehmen in taktisches Marketing (Dokumente, Broschüren, Website, etc.) investiert. Tatsächlich sind Unternehmen, welche das taktische Marketing und den Vertrieb nicht koordinieren können, von den individuellen Meinungen ihrer Verkäufer abhängig. Nur wenige dieser Verkäufer sind jedoch ohne Unterstützung durch das taktische Marketing in der Lage, einen kundenorientierten Ansatz umzusetzen und ein Angebot entsprechend der Kundenbedürfnisse zu positionieren.

Welchen Einfluss kann die Meinung von unvorbereiteten und bedingt erfolgreichen Verkäufern damit auf die Absatzprognosen eines Unternehmens haben? Nach kurzer Einarbeitung und ersten Produkttrainings bringen auch neue Vertriebsmitarbeiter ihre Meinung mit in die Prognose ein. Neue Vertriebsmitarbeiter müssen erst ein Verständnis für das Angebot ihres neuen Arbeitsgebers entwickeln und in eine konsistente Argumentation gegenüber dem Kunden umsetzen. Sie sollten eine Meinung bezüglich der Firmen und den Positionen/Personen, welche sie in ihrem Verkaufsgebiet kontaktieren sollen haben, wissen welche potentiellen Kunden in ihrer Pipeline sein sollen, welche Kunden bis wann und warum abschliessbar sind, welche Kunden warum verloren wurden und welche Anstrengungen zur Verbesserung der Abschlussrate nötig sind.

Das sind viele Anforderungen an jemanden‘s Meinung, insbesondere an jeden Vertriebsmitarbeiter, wenn darauf die Absatzprognose des Unternehmens aufbaut. Berichte und Statistiken sind nur so gut wie der Input, welcher in sie eingeht. Wenn der Verkaufsprozess nicht klar definiert ist, dann sind auch die Absatzprognosen unzuverlässig und ohne echten Wert.

Der Einbezug des Verkäufers in den Prognoseprozess gibt den Leuten die Kontrolle, deren Ziel es ist, ihre Aufgabe und ihren Job zu rechtfertigen und zu prognostizieren, welche Verkaufschancen tatsächlich zum Abschluss gelangen. Ohne klar definierten Prozess sind Aussagen nur Meinungen und Bauchgefühl.

Einige Firmen sind auch ohne strukturierten Verkaufsprozess erfolgreich - oft aber nicht für immer! Herkömmliche Verkäufer scheitern immer wieder in Verkaufsgesprächen, indem sie dem Kunden präsentieren: „Dies ist das Produkt, dass Sie benötigen...“ unabhängig davon, was der Kunde sagt oder wünscht. Daraus ergeben sich mehrere Probleme:

  • Die wenigsten Menschen schätzen es, wenn man ihnen sagt, was sie tun sollen
  • Wenn der Käufer eine Präsentation in Form eines „Rund-um Schlages“ erhält, wird er auch erkennen, dass ihm eine ganze Reihe von Produktfeatures angeboten werden, die er gar nicht benötigt
  • Der Verkäufer zeigt, dass er das Geschäft und die aktuellen und künftigen Bedürfnisse des Kunden nicht versteht.


Managementfehler

Oftmals werden die besten Verkäufer zu Verkaufsleitern befördert - unabhängig davon, ob sie die richtigen Voraussetzungen dafür mitbringen. Viele erfolgreichen Verkäufer haben ihren Job intuitiv richtig gemacht, ohne zu wissen, was und warum sie es gemacht haben. Deshalb sind sich auch nicht in der Lage, dieses Wissen an ihre Mitarbeiter weiterzugeben und Mitarbeiter effektiv zu coachen. Nur wenn der Prozess in einzelne Tätigkeiten und Schritte heruntergebrochen wird, kann er auch erfolgreich repliziert und trainiert werden.

Kontaktieren Sie uns über folgenden Link:

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Zuverlässige Absatzprognosen?


PrognoseVerkäufer und Verkaufsleiter lassen sich ungern auf konkrete Absatzprognosen ein. Sie fühlen sich unwohl ihr Bauchgefühl schriftlich zu dokumentieren, sich damit festzulegen und die Verantwortung für die Prognose zu übernehmen . Sie sind sich nur zu sehr darüber im Klaren, dass ihre Prognose wenig bis gar nichts mit den Zahlen, welche sie effektiv erzielen werden, zu tun hat.


Das Wertvollste an diesen Prognosen ist, dass viele Verkäufer einen monatlichen Weckruf erhalten, dass ihre Pipeline ungenügende Verkaufschancen beinhaltet und sie sich intensiver um Neugeschäft bemühen müssen.


Ein gängiger Irrtum von Vertriebsleitern ist, dass sie ihre Verkäufer in den Prognoseprozess involvieren wollen - dies führt nur zu einer Beschönigung der Situation! Damit die Prognosen besser mit den tatsächlich vorhandenen Verkaufschancen übereinstimmen, sind eine Reihe von Voraussetzungen nötig:


  1. Verkaufsargumentationen, welche spezifisch dafür entwickelt wurden, ein Angebot in einer Branche, für eine Position/Funktion und deren geschäftliche Ziele zu postionieren. Strukturierte Verkaufsgespräche auf Basis dieser Verkaufsargumentationen ermöglichen es, die Gesprächsergebnisse objektiver zu beurteilen.
  2. Überprüfbare Korrespondenz zwischen Verkäufer und Käufer.
  3. Mit dem Käufer vereinbarte Evaluationspläne einschliesslich dem angestrebten Abschlusstermin.
  4. Firmeneinheitliche Meilensteine mit einem definierten Vorgehen, wie diese zu erreichen und zu dokumentieren sind.
  5. Verkaufsleiter, welche willens und fähig sind, die Erreichung der Meilensteine zu überprüfen, die Pipeline zu bewerten, unwahrscheinliche Verkaufschancen zu eliminieren und abzuschätzen, welche Verkaufschancen zum Abschluss kommen.
  6. Geschäftsleitungsmitglieder, welche sich gegen Widerstand aus dem Vertrieb, welcher möglicherweise weniger Transparenz und Umsatzverantwortung bevorzugt, durchsetzen.


Verkaufschancen beurteilen


Um eine Pipeline auf ihren Zustand und ihre Gesundheit zu beurteilen, braucht der Vertriebsleiter ein System. Eine Vorschlag dazu wäre:

  • Inaktiv. Ein Kontakt befindet sich innerhalb des anvisierten Marktsegments und ist einem Vertriebsmitarbeiter zugeordnet, es sind aber noch keine weiteren Aktivitäten unternommen worden.
  • Aktiv. Der Kunde wurde kontaktiert und hat ein erstes Interesse signalisiert
  • Ziel bekannt. Dies ist der Beginn des Verkaufszykluses. Ein Entscheidungsträger beim Kunden hat ein Ziel, Problem oder Bedürfnis mitgeteilt, welches mit dem/den eigenen Angebot(en) erreicht, gelöst oder befriedigt werden kann.
  • Champion. Dieser Status kann nur der Vertriebsleiter gewähren und erst nach einer sorgfältigen Qualifikation der Verkaufschance.
  • Evaluation. Der Vertriebsleiter gewährt diesen Status, nachdem der Verkäufer mit den Entscheidern beim Kunden einen „Schritt für Schritt Evaluationsplan“ mit Meilensteinen bis zum Kaufentscheid vereinbart hat. Die Verkaufschance verbleibt in diesem Status, bis entweder der Kunde den Prozess beendet, der Verkäufer den Prozess beendet oder es nachdem alle Schritte abgearbeitet sind, zum Kaufabschluss kommt.


Gewonnen, Verloren, mündliche Zusage und Angebot


Ab dem Moment, an dem der Verkäufer sein finales Angebot abgegeben hat, fällt die Verkaufschance in einer der folgenden Kategorien:

  • Gewonnen. Der unterschriebene Auftrag liegt vor.
  • Verloren. Der Käufer teilt dem Verkäufer mit, dass der den Auftrag nicht erteilen wird.
  • Mündliche Zusage. Der Käufer hat mündlich zugesagt, den Auftrag zu erteilen.
  • Angebot. Der Verkäufer hat ein Angebot abgegeben und wartet auf die Entscheidung. Je länger die Entscheidung aussteht, desto unwahrscheinlicher wird ein erfolgreicher Abschluss. Damit, dass der Verkäufer ein finales Angebot abgegeben hat, hat er auch die Kontrolle über den Kaufprozess verloren. Der Kunde hat alle Informationen, die er benötigt und der Verkäufer kann nur noch warten.

WarnungDieses System gibt dem Verkaufsleiter ein Frühwarnsystem an die Hand, um zu erkennen ob eine Verkaufschance festgefahren oder in Gefahr ist. Mit dem System kann der Verkaufsleiter seine Prognosen kontinuierlich erstellen, indem er die Evaluationspläne der Verkaufschance jedes Verkäufers einsieht. Damit wird das Erstellen der Verkaufsprognose gleichzeitig zur monatlichen Überprüfung der Pipeline, die es dem Verkaufsleiter erlaubt, die Verkaufschancen zu priorisieren, welche die grösste Abschlusschance haben und seine Mitarbeiter bei erkannten Schwierigkeiten proaktiv zu unterstützen.

Die wenigsten Verkaufschancen werden zum prognostizierten Zeitpunkt und in der prognostizierten Höhe abgeschlossen. Viele Unternehmen kämpfen mit Ihren Absatzprognosen und in vielen Fällen konnten wir bei der Lösung des Problems helfen.

Felix Somm - CustomerCentric Selling


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Preisverhandlung - die letzte Hürde


Preisverhandlung und RabattschlachtDie meisten Verkäufer behaupten von sich, hervorragend verhandeln zu können - auch wenn ihre Methode darin besteht, solange Rabatt zu gewähren, bis der Käufer endlich „JA“ sagt. Das logische Ende eines Verkaufszyklus sollte der Kaufabschluss sein und sofern der Kaufprozess sauber durchlaufen wurde, sollten die Abschlussverhandlungen kein Preisgerangel und Rabattfeuerwerk sein.


Für den erfolgreichen Abschluss gibt und braucht es keine Geheimwaffen; der Verkäufer muss mit einem vorbereiteten Plan in die Verhandlung gehen und sich an den Plan halten.


Zur Vorbereitung gehört:


  • Sich zu versichern, dass man der bevorzugte Anbieter ist und die Preisverhandlung das letzte Hindernis vor dem Abschluss ist!
    Verkäufer sind meist unsicher, ob sie das vom Kunden bevorzugte Angebot gemacht haben. Dies ist genau, was der Käufer will - dem Verkäufer Druck mit konkurrierenden Angeboten machen. Die Gewissheit, nicht nur Benchmark Anbieter zu sein, ergibt sich aus der sauberen Beurteilung des durchlaufenen Kaufprozesses. Business Entscheider nehmen sich nicht die Zeit, einen ganzen Evaluationsplan mit jedem Benchmark Anbieter zu durchlaufen. Die Gewissheit, ob man bevorzugter Anbieter ist, ergibt sich daraus, ob man mit allen Entscheidern ausführlich sprechen konnte und der Kunde einem vollständigen Evaluationsplan zugestimmt und diesen durchlaufen hat.

  • Sie benötigen aus dem Evaluationsprozess ein quantifiziertes, gemeinsames Verständnis mit dem Kunden, welchen Mehrwert Ihr Angebot dem Kunden bringt. Kein Kunde wird ein 50‘000 €uro Problem mit einem 100‘000 €uro Angebot lösen. Je höher der erkannte Mehrwert für den Kunden absolut und im Verhältnis zum Kaufpreis ist, desto höher die Dringlichkeit für den Kunden, die Lösung zu realisieren!

  • Sich zu überzeugen, dass man mit dem finalen Entscheider verhandelt. Falls dies nicht der Fall ist, verschlechtert jede Konzession nur die eigene Ausgangsposition für die echte Preisverhandlung, wenn der tatsächliche Entscheider an den Verhandlungstisch kommt.

  • Sie müssen Ihre Stellung halten, indem Sie mit freundlichen „NEIN“ Fragen auf Rabattforderungen reagieren. Einige Beispiele solcher Fragen sind: „Gibt es Positionen, welche Sie aus dem Angebot streichen möchten?“ ; „Aus der mit Ihnen erarbeiteten Nutzenanalyse geht hervor, dass Sie bereits im ersten Jahr über 1 Mio €uro gewinnen, sollten Sie nicht jetzt mit der Umsetzung beginnen?“ oder „Wir haben viel Zeit darauf verwendet, das Angebot so zu definieren, dass Sie damit ihr Ziel optimal erreichen können. Hat sich daran etwas geändert?“
    Einige Käufer werden dem Abschluss nach zwei oder drei dieser Fragen zustimmen. Wichtig ist immer, dass man damit seine Position hält, „künstlich“ Geduld in eine stressige Situation gebracht wird und darüber die Chance auf einen profitablen Abschluss maximiert wird.

Verhandlungsworksheet

Geben und Nehmen

  • Fragen Sie den Kunden ob Ihre Gegenforderung machbar ist. Schaffen Sie das Verständnis, dass es keine Leistung ohne Gegenleistung gibt. Bevor der Verkäufer ein Angebot macht, sollte er nach einer Gegenleistung des Käufers fragen. Wenn der Verkäufer nur nachgibt, wird der Käufer diese nehmen und weiter nach Vergünstigungen fragen. Das psychologische Element besteht darin, den Käufer zu überzeugen, dass er oder sie das bestmögliche Angebot erhält. Wenn der Käufer das erste Zugeständnis macht, erscheint das nachfolgende Zugeständnis des Verkäufers umso bedeutender.

  • Sie sollten Zugeständnisse unter Vorbehalt machen und auch darauf vorbereitet sein, eine Verhandlung abzubrechen, wenn Sie an diesem Punkt nicht zum Abschluss kommen. Allerdings sollten Sie auch die Tür für weitere Verhandlungen offen lassen. Es gibt viele Zugeständnisse, welche ein Verkäufer in den Verhandlungen verlangen kann - Vorauszahlung, Erhöhung der Abnahmemenge, längere Vertragslaufzeit oder auch nach einer qualifizierten Empfehlung an eine andere Abteilung oder zu einem anderen potentiellen Kunden.



Schwierigkeiten beim Abschluss?


Hindernisse

Viele Verkäufer sehen den Verkaufszyklus mehr als Zufall an, als einen strukturierten Prozess. Genauso verstehen sie vielfach nicht, weshalb eine Verkaufschance nicht zum Abschluss gekommen ist. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, weshalb Kaufabschlüsse nicht zustande kommen. Dazu gehören:


  • Die meisten Abschlüsse werden nach dem Zeitplan des Anbieters vorangetrieben, ohne dabei viel auf den Käufer Rücksicht zu nehmen. Der Druck, die Absatzziele zu erreichen verleitet viele Vertriebsorganisationen zu Verkaufsattacken, um Abschlüsse entsprechend der internen Vorgaben zu erzielen.

  • Die Mehrzahl der Abschlussversuche erfolgt, bevor der Verkäufer sich das Recht verdient hat, den Kunden nach einem Auftrag zu fragen. Dieser Fehler führt dazu, dass der Verkäufer vom Kunden als stereotyper puschender Verkäufer gesehen wird und er eventuell sogar den Kunden verliert.

  • Verkäufer, die abschliessen, bevor der Kunde dazu bereit ist, erkaufen sich den frühen Abschluss meist durch hohe Rabatte. Wenn die Rabatte nicht dem tatsächlichen Entscheider gewährt wurden, resultiert daraus nur, dass die wahren Preisverhandlungen am tieferen Punkt beginnen.

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Das schlafende Potential von Empfehlungen

Gehen Sie einmal von der Hypothese aus, dass Menschen, welche gerade einen Kauf abgeschlossen haben, tendenziell überzeugt sind, dass sie eine gute Entscheidung getroffen haben.


EmpfehlungEin bestehender, „zufriedener“ Kundenstamm stellt ein enormes, ungenutztes Potential für den Vertrieb dar. Kaum jemand wird eine negative Aussage zu einem gerade neu erworbenen, teuren Auto machen, auch wenn das Fahrzeug in den ersten Tagen für einige Enttäuschungen gesorgt hat. Dies beruht darauf, dass auch unzufriedene Kunden eine Bestätigung für ihre Kaufentscheidung suchen, welche sich insbesondere auch dadurch ergibt, dass Andere die gleiche Entscheidung treffen. Zufriedene Kunden rühmen sich gerne für ihre guten Wahl und sind deshalb allzu gerne bereit, einen Verkäufer bei der Suche nach weiteren Kunden zu unterstützen.

Leider lassen viele Verkäufer das Potential der Empfehlungen durch ihre Kunden ungenutzt. Dafür gibt es vier (4) allgemein gültige Gründe:

  1. Der Verkäufer vergisst nach Empfehlungen zu fragen
  2. Wenn Verkäufer eine Empfehlung bekommen, verpassen sie es, nach einer „aktiven“ Empfehlung zu fragen, was heisst, dass sie den Kunden nicht bitten, ihn beim potentiellen Kunden mittels eMail oder einem Telefonat vorzustellen.
  3. Der Verkäufer vergisst den Kunden zu fragen, welche geschäftlichen Ziele oder Probleme der empfohlene Kontakt aktuell hat.

Beim Erstkontakt mit dem empfohlenen Kontakt beziehen sich die Verkäufer meist nur auf den Empfehlers und gehen nicht weiter auf die Kundensituation ein.

Deshalb hier einige Vorschläge:

  1. FRAGEN Sie nach Empfehlungen!
  2. BITTEN Sie Ihren Kunden darum, Sie mit einem Telefonanruf oder per eMail bei dem vorgeschlagenen Kontakt vorzustellen.
  3. FRAGEN Sie Ihren Kunden danach, ob ihm Ziele, Probleme oder Bedürfnisse des empfohlenen Kunden bekannt sind. Dies hilft Ihnen bei der Vorbereitung des Erstgespräches.
  4. DENKEN Sie daran, dass es bei einer Empfehlung genauso wie mit jedem potentiellen Kunden darum geht, den Kontakt zur Preisgabe eines Ziels, Problems oder Bedürfnisses zu bewegen, um den Verkaufsprozess zu starten. Eine der besten Möglichkeiten ist es, eine Erfolgsgeschichte des Kunden, welcher Sie empfohlen hat, vorzustellen.


Eine der einfachsten Möglichkeiten, um einen Kontakt herzustellen ist, wenn die Funktion/Position des empfohlenen Kontaktes die gleiche, wie die Funktion/Position des Empfehlers ist. Ist dies nicht der Fall, stellen Sie sicher, dass Ihre Argumente auf die geschäftlichen Zielen des potentiellen Kunden abgestimmt sind. Entwickeln Sie einen Plan für den Erstkontakt einschliesslich einer Auswahl von potentiellen Zielen für die zu kontaktierende Person.

Soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn unterstützen Empfehlungen auch mit Online Instrumenten. Nutzen Sie Ihr Netzwerk dazu, Sie bei potentiellen Neukunden vorzustellen. Aber auch wenn diese neuen Möglichkeiten das 1. FRAGEN nach Empfehlungen und 2. BITTEN um eine aktive Vorstellung zu einem Mausklick vereinfachen, wird ein erfolgreicher Kontakt nur zustande kommen, wenn Ihnen Ihr Kontakt hilft, ein Ziel, Problem oder Bedürfnis zu identifizieren und Sie bei Ihrem Kontakt dieses Bedürfnis treffen. Das Ziel des Kunden müssen Sie nicht nur in Ihrer Erstkommunikation mit dem potentiellen Kunden treffen, Ihr Profil im Sozialen Netz soll auch Ihre Kompetenz bezüglich dieses Ziels unterstützen.

Beginnen Sie JETZT mit dem WECKEN Ihres schlummernden Potentials und nutzen Sie Ihr Netzwerk. Besuchen Sie uns bei:


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Vertriebsprozess, Meilensteine oder Erfolgsrezept?


PipelineNur ein Drittel (1/3) aller Unternehmen arbeitet mit einem definierten Vertriebsprozess! Die meisten „Vertriebsprozesse“ bestehen aus einer Anzahl von Meilensteinen. Traditionell wird der Vertriebsprozess als Trichter dargestellt, in den oben neu generierte Verkaufschancen eingehen und woraus am Ende Verkaufsabschlüsse entstehen. Der Trichter wird mit Meilensteinen gegliedert, jedem Meilenstein wird eine Abschlusswahrscheinlichkeit zugeordnet und darüber errechnet sich der Wert der Pipeline und die Absatzprognosen.


Es überrascht wenig, dass eine so simplifizierte Darstellung keine transparente Sicht auf das Absatzpotential eines Unternehmens erlaubt. Ein Prozess ist mehr als eine Abfolge von Meilensteinen. Der Begriff „Prozess“ lässt sich allgemein definieren als:

  • eine Folge von Aktionen
  • die Summe der Tätigkeiten und Bearbeitungsschritte im Laufe der Leistungserbringung einer Organisation
Ein optimaler Vertriebsprozess stellt also alle Tätigkeiten und Arbeitsschritte in Abfolge dar, welche ein Vertriebsteam von der Entstehung einer Verkaufschance bis zum Verkaufsabschluss ausführen muss.


Der Vertriebsprozess steht dabei natürlich nicht isoliert da, sondern schliesst sich an den Marketingprozess an, der den Vertriebsprozess mit qualifizierten Leads/Verkaufschancen anstösst und leitet nach dem Verkaufsabschluss über in einen Prozess zur Lieferung und Implementierung.


Backrezepte, Navigation und Lösungen verkaufen


Ist Verkaufen eine Kunst, eine Wissenschaft oder ein Handwerk? In erster Linie ist es ein Handwerk! Ein Handwerk, welches auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage, mit klar definierten Prozessen und optimierten Werkzeugen effizienter ausgeführt werden kann als ohne.

Niemand würde behaupten, dass ein gelernter Bäcker mit den Meilensteinen:

  • Zutaten
  • Teig
  • Backen
  • Verkaufsregal

in der Lage sein muss, dem Anspruch seines Arbeitgebers zu genügen, die richtige Anzahl und Qualität an Broten termingerecht zur Öffnung des Ladengeschäfts am Morgen bereitzustellen. Auch ein gelernter Bäcker benötigt die Rezepte, welche die Menge der Zutaten detaillieren, die Reihenfolge definieren, in der die Zutaten zusammengefügt werden müssen, wie lange der Teig geknetet werden soll, ruhen und aufgehen muss, bei welcher Temperatur und wie lange gebacken werden soll, etc.

Navigation durch den Verkaufsprozess

Auch ein erfahrener Seemann findet seinen Kurs über den Atlantik nicht, wenn ihm nur die Etappenziele:

Gibraltar -> Kanarische Inseln -> Kapverdische Inseln -> Martinque

genannt werden.

Er benötigt dazu Seekarten, um darauf den Kurs zu planen und Wetterdaten, um den Kurs je nach Wetterentwicklung anzupassen. Unterwegs muss er Position, Kurs und Geschwindigkeit seines Schiffes bestimmen, um sicherzugehen, dass er auf der geplanten Route segelt und innerhalb seiner Zeitplanung liegt, um wie geplant am Ziel anzukommen.

Genauso braucht ein Verkäufer einen Plan der Route, die ihn vom Lead zum Verkaufsabschluss führt. Er muss wissen, welche Aktivitäten er in welcher Reihenfolge abzuarbeiten hat, um Schritt für Schritt zum Verkaufsabschluss zu kommen.

Für den Verkaufsleiter ist es genauso wie für den Kapitän entscheidend, regelmässig Position, Kurs und Geschwindigkeit zu überprüfen, um zu wissen, ob das Ziel noch zum geplanten Termin erreicht wird, oder ob Kurskorrekturen nötig werden.

Verkäufer und Verkaufsleiter benötigen dazu genauso wie Seeleute die nötigen Werkzeuge und Instrumente. Analog zu Seekarten, GPS, Kompass, Sextant, ... braucht der Vertrieb einen Verkaufsprozess, Qualifikationskriterien, Organigram, Nutzenanalyse, Evaluationspläne, Verhandlungs-Worksheets, etc.

CCS Verkaufsprozess

CustomerCentric Selling ist spezialisiert darauf, mit und für den Kunden massgeschneiderte Vertriebsprozesse zu entwickeln.


Ein von CustomerCentric mitentwickelter Verkaufsprozess umfasst:

  • Abstimmung des Verkaufsprozesses auf den Kaufprozess des Kunden
  • Meilensteine im Verkaufsprozess
  • Konkrete Aktivitäten, die ein Verkäufer zu erledigen hat, um eine Verkaufschance von einem Meilenstein zum nächsten voranzubringen
  • Nötige Instrumente, Werkzeuge und Tools, die den Vertrieb dabei unterstützen
  • Dokumentation der erzielten Resultate
  • Benötige Zeit, um eine Verkaufschance durch eine Phase zu bringen
  • Involvierte und verantwortliche Funktionen im Unternehmen
  • Abschlusswahrscheinlichkeiten


Ein Verkaufsprozess wird in Workshops mit allen im Verkaufsprozess involvierten Funktionen gemeinsam erarbeitet. CustomerCentric Selling bringt seine bewährte Methodik und Struktur in Vorbereitung, Durchführung und Konsolidierung in die Workshops ein. Dadurch wird gewährleistet, dass als Resultat des Workshops ein verabschiedeter Verkaufsprozess und klare Aufträge zur Einführung und Umsetzung des Prozesses entstehen.


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Knackpunkt "Solutions"


Prof MichelProf. Stefan Michel vom IMD hat in seinem Leitartikel im ALPHA Kadermarkt der Schweiz das Thema

Vom Produzenten zum Dienstleister - Knackpunkt "Solutions"


aufgegriffen. Dabei geht er auf fünf Herausforderungen ein, welche er in seinen Studien identifiziert hat und welche gemeistert werden müssen:

  • Hürde: Das Angebot
  • Hürde: Die Innovation
  • Hürde: Das Geschäftsmodell
  • Hürde: Der Verkauf
  • Hürde: Die Unternehmenskultur
Die Feststellung, dass zwischen Anbietern und Nachfragern von "Solutions" eine Diskrepanz besteht, kann ich auch aus der Erfahrung von CustomerCentric Selling nur bestätigen. Von Seiten der Anbeiter wird auf Webseite und im Verkaufsgespräch mehr und mehr von Lösungen gesprochen. Was ist aber eine Lösung und wer darf etwas als Lösung bezeichnen?

Kunden wollen Ziele erreichen, Probleme lösen oder Bedürfnisse befriedigen! Angebote, welche dem Kunden dabei helfen können Lösungen sein. Dazu ist es aber entscheidend, dass der Verkäufer im Verkaufsgespräch die Situation des Kunden "diagonstiziert" und und dann mit dem Kunden eine Vision der Lösung entwickelt.

Eine zentrale Aussage von CustomerCentric Selling ist:

Die einzige Person, die ihr Angebot als Lösung bezeichnen kann, ist der Käufer!


Knackpunkt Solutions
Datei "Knackpunkt_Solutions.pdf"

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Effektives Qualifizieren von Leads und Verkaufschancen

Sales Process
Viele Firmen und viele Verkaufsmitarbeiter verschwenden Zeit und Ressourcen an unqualifizierte Leads. Zeit und Ressourcen, welche gewinnbringender in Verkaufschancen mit Potential investiert würden. Die Ineffizienz ihrer Vertriebs-Pipeline bremst und behindert den Erfolg. Es fehlt an einem definierten, standardisierten Prozess, um Kundenanfragen zuverlässig zu qualifizieren und nur erfolgsversprechende Verkaufschance weiterzuverfolgen.
Ebenso müssen Verkaufsleiter zusammen mit ihren Mitarbeitern die Pipelines gelegentlich durchspülen, indem die enthaltenen Verkaufschancen überprüft, unwirtschaftliche Verkaufschancen eliminiert und auf gute Potentiale fokussiert wird. So wird eine saubere und effiziente Pipeline gesichert.

Was ist eine qualifizierte Verkaufschance?

Obwohl Marketing und Vertrieb eigentlich eng zusammenarbeiten sollten, bestehen vielfach Meinungsverschiedenheiten. Der Vertrieb ist der Meinung, dass das Marketing ungeeignete Leads von schlechter Qualität liefert und damit die Absatzziele nicht erreicht werden können. Marketing andererseits steht auf dem Standpunkt, dass der Vertrieb die generierten Leads nicht effektiv bearbeitet und in Abschlüsse umsetzt. Diese Diskrepanzen wachsen je mehr Marketing und Vertrieb als separate Abteilungen arbeiten und entzünden sich typischerweise an derSchnittstelle, der Übergabe der Leads vom Marketing an den Vertrieb.

Der Konflikt löst sich, wenn beide Abteilungen am gleichen Strang ziehen und die jeweiligen Aufgaben und Ziele klar definiert sind.


„Ein primäres Ziel von Marketing ist es, die Vertriebskosten zu reduzieren!“


Wenn es effizienter wäre, eine Verkaufsmannschaft in der Grösse aufzustellen, dass jeder potentielle Kunden individuell kontaktiert werden kann, bräuchte es kein Marketing. Die Aufgabe von Marketing besteht also darin, möglichst gute Verkaufschancen zu erzeugen, welche die „teure“ Resource „Vertrieb“ mit grösstmöglicher Wahrscheinlichkeit zum Abschluss führen kann.

Die Aufgabe im Marketing ist es also, nicht eine möglichst grosse Anzahl von Kontakten und Adressen zu produzieren, sondern eine möglichst grosse Zahl von qualifizierten Verkaufschancen zu generieren.


Eine qualifizierte Verkaufschance besteht nebst der Kontaktinformation aus:

- Branche des Kontakts
- Titel / Funktion des Kontaktes
- Geschäftliche Ziele/Probleme, welche der Kontakt mit den Angeboten der Firma erreichen/lösen will


Mit so qualifizierten Leads muss der Vertrieb in der Lage sein, über einen effizienten Verkaufsprozess optimal zum Abschluss zu gelangen, das Verhältnis von Leads zu Abschlüssen zu optimieren und seine Absatzziele zu erreichen.


Projekt, Budget und Entscheider

Verkäufern wird oft gesagt, sie müssten sich auf Verkaufschancen fokussieren, bei denen ein Projekt, ein Budget und einEntscheider vorhanden ist. Welcher Prozentsatz der potentiellen Kunden in Ihrem Markt, welche von Ihrem Angebot profitieren können, haben zur Zeit ein Projekt, das budgetiert ist und die Kaufentscheider involviert sind?

Untersuchungen haben gezeigt, dass es in der Regel ca. 10% des potentiellen Marktes ist. Auf diese 10% fokussieren sich die Verkaufsanstrengungen aller Wettbewerber. Was aber hat diesen potentiellen Kunden dazu bewegt, ein Projekt zu starten und wie war er in der Lage, ein Budget festzulegen? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es einem Mitbewerber gelungen ist, dem Kunden aufzuzeigen, wie er sein Ziel gewinnbringend erreichen kann. Dieser Wettbewerber hat den Kunden - im Gespräch mit den Entscheidern - dabei unterstützt, seine Anforderungen zu definieren und ein Budget festzulegen. Damit stehen die Chancen für diesen Anbieter auch sehr gut - bei ca. 95% - diesen Auftrag zu gewinnen!


Potentieller MarktEin wesentliches Kriterium um einen Kunden zu gewinnen ist somit nicht, einen Kunden zu finden, der ein Projekt, ein Budget und involvierte Entscheider hat, sondern einem Kunden zu helfen, eine Vision zu entwickeln, wie erseine Ziele erreichen bzw. seine Probleme lösen kann.


Die Aufgabe des Marketings

Ein primäres Ziel des Marketings haben wir oben mit „Vertriebskosten reduzieren“ bestimmt. Wie soll dieses Ziel nun aber erreicht werden bzw. was ist die Aufgabe des Marketings und wo beginnt die Aufgabe des Vertriebs?

Marketing ist verantwortlich, mittels geeigneter Programme, potentielle Kunden, welche nicht aktiv nach einer Lösung suchen, zu veranlassen über eine Verbesserung der aktuellen Situation nachzudenken.
Darüber hinaus ist das Marketing dafür zuständig, dem Vertrieb geeignete Instrumente und branchen- und funktionsspezifische Argumentationen zur Verfügung zu stellen, womit dieser einen potentiellen Kunden mit einem identifizierten Ziel unterstützen kann, eine Vision einer Lösung zu entwickeln.

Der „Solution Development Prompter™“ von CustomerCentric Selling® bietet einen geeigneten Rahmen, solche Argumentationen zu erstellen, im Vertrieb zu verteilen und kontinuierlich zu pflegen und zu entwickeln. Eine weiterführende Beschreibung dieses Prozesses finden Sie unter „Verkaufsargumentation“. Die Erarbeitung der Argumentation erfolgt dabei natürlich in enger Abstimmung mit dem Vertrieb.


Die Aufgabe des Vertriebs

Der Vertrieb übernimmt den qualifizierten Lead vom Marketing und führt diesen durch den Verkaufsprozess zum Abschluss. Dabei setzt er die mit Marketing entwickelten branchen- und funktionsspezifischen Argumentationen zur Positionierung der Angebote ein.
Jeder Vertriebsmitarbeiter ist verantwortlich, die einzelnen Kundenkontakte und Ergebnisse während des Verkaufsprozesses so zu dokumentieren, dass die Verkaufsleiter daraus das Potential der Verkaufschancen in der Pipeline bewerten können.

Jeder Verkäufer muss die für den Kaufentscheid zu kontaktierenden Personen identifizieren und qualifizieren. Besonders wichtig sind Champions, welche dem Verkäufer den Zugang zu weiteren notwendigen Entscheidern vermitteln. Champions können sich auf den verschiedensten Stufen der Organisation beim Kunden finden. Im Idealfall ist der Champion möglichst hoch in der Geschäftsleitung angesiedelt und kann so mit seinem Einfluss den Weg zu weiteren untergeordneten Entscheidern ebnen. Ein solcher Top-Down Zugang ist der wünschenswerte Idealfall.


Einen Champion finden

Ein Schlüsselelement von CustomerCentric Selling ist die Identifikation und Qualifikation eines Champions. Dies geschieht zuerst über ein situationsgerechtes Verkaufsgespräch, in dem die Ziele, Probleme und Bedürfnisse des Kunden diagnostiziert und quantifiziert werden. Die Erkenntnisse werden vom Verkäufer in einem Schreiben dokumentiert und dem Champion zugeschickt. Das Schreiben sollte beinhalten:

Eine Verifikation, ob der Verkäufer die Situation, Ziele und Perspektiven des Käufers richtig verstanden hat.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Verkaufsgespräches.

Argumente, die dem Champion helfen, den Vorschlag intern zu vertreten.


Nachfassen

Im Schreiben an den Champion sollte der Verkäufer den Kunden bereits informieren, wann er ihn in den nächsten Tagen kontaktieren wird. Das Ziel dieses Folgegespräches ist es:

Bestätigen, dass der Inhalt des Schreibens auch für den Champion das letzte Gespräch korrekt zusammenfasst.

Bestätigen, dass der Champion gewillt und in der Lage ist, den Zugang zu den richtigenEntscheidern herzustellen.

Verifizieren, dass nach Gesprächen mit allen Entscheidern die Chance besteht, dass das Angebot ernsthaft evaluiert und in Erwägung gezogen wird.

Das positive Ergebnis des Gespräches sind terminierte Gespräche mit den verschiedenen Entscheidungsträgern. In diesen Gesprächen muss der Verkäufer erreichen, dass jeder versteht, was der potentielle, quantifizierte Nutzen des Angebotes für das Unternehmen ist, sollte er sich zum Kauf entschließen. Möglichst breit im Unternehmen des Kunden aufgestellt zu sein, hilft z.B., wenn ein Ansprechpartner das Unternehmen verlässt. Einflussreiche Opponenten sollten möglichst früh identifiziert werden, damit der Verkäufer sich optimal dagegen positionieren kann. Ist der Wiederstand zu gross muss der Verkäufer rechtzeitig entscheiden seine Verkaufsbemühungen abzubrechen, und nicht weiter zu investieren, um am Ende zu verlieren.


Verkaufsprozess abbrechen


Ein Verkäufer muss immer bereit sein, einen Verkaufsprozess abzubrechen, wenn sich abzeichnet, dass der Auftrag nicht zu gewinnen ist. Dieser Umstand steht im Gegensatz zum Vorgehen der meisten traditionellen Verkäufer, welche eine möglichst volle Pipeline behalten wollen. Wenn die Pipeline mit Verkaufschancen verstopft ist, welche kaum Erfolgschancen haben, ist dies für keine effiziente Verkaufsorganisation von Vorteil.

Verkäufer scheuen sich, ein Angebot zurückzuziehen und einen Verkaufsprozess abzubrechen. Jeder Verkäufer sollte sich jedoch bewusst sein, dass auch die eigene Zeit wertvoll ist und diese Zeit da investiert werden sollte, wo die grösstmöglichen Erfolgschancen sind.


Was sind die beiden wahrscheinlichsten Folgen, wenn ein Verkäufer einen Rückzieher macht?


Der potentielle Kunde reagiert nicht.In diesem Fall war es sinnvoll, das tote Holz aus der Pipeline zu spülen und eine realistische Sicht der erfolgsversprechenden Verkaufschancen zu haben und für diese einen guten Plan für den Abschluss zu entwickeln.

Der potentielle Kunde ruft zurück und möchte wissen, weshalb das Angebot zurückgezogen wurde. Dies ist eine Gelegenheit zu überprüfen, ob der Kunde einen Kauf erwägt und allenfalls Anpassungen am Angebot zu besprechen um darüber zum Abschluss zu kommen.Mit dieser zweiten Chance kann ein Verkäufer sich nochmals darauf konzentrieren, dem Käufer aufzuzeigen, wie er mit dem Angebot seine Ziele erreichen oder Probleme lösen kann.


Fazit:

  • Marketingkampagnen sollen Interesse auf Entscheiderebene bei den anvisierten Kunden generieren.
  • Marketing sollte dem Vertrieb nur qualifizierte Verkaufschancen übergeben.

Nebst Kontaktinformationen gehört dazu:

Branche
Titel und/oder Funktion
Ziel/Problem, was der Kontakt erreichen/lösen möchte

  • Wenn Vertriebsmitarbeiter Kunden auf Geschäftsleitungsebene kontaktieren, sollten sie mit wahrscheinlichen Business Themen und Problemen in das Gespräch einsteigen und nicht mit der Vorstellung von Produkten und Angeboten. Ziel ist es, einen Champion zu finden und diesen dabei zu unterstützen, eine Vision der Lösung zu entwickeln.
  • Der Vertriebleiter muss die Pipeline regelmässig nach einem konsistenten Bewertungsschema evaluieren und wenn nötig spülen und von totem Holz befreien.


Entscheider und Schlüsselpersonen

Neben dem Champion sind weitere Schlüsselpersonen in einer Kundenbeziehung zu berücksichtigen:
Coaches wollen, dass der Käufer den Auftrag bekommt und unterstützen mit Informationen und internem Verkaufen. Sie haben jedoch nur beschränkten Einfluss in ihrem Unternehmen.
Entscheider wählen den Lieferanten und sind in der Lage, auch nicht budgetierte Investitionen zu bewilligen. Sie können interne Ressourcen einsetzen, um ein Angebot zu evaluieren.
Finanzentscheider müssen die Ausgabe bewilligen - entweder als Formalie oder indem sie aktiv in den Kaufentscheid involviert sind
Anwender und deren Vorgesetzte können eine unterschwelligen Unterstützung in der Organisation des Käufers erzeugen.
Projektleitersind für die Migration von der aktuellen Situation zur neuen Lösung verantwortlich. Sie bevorzugen gerne Anbieter, welche Unterstützung bei der Einführung und im laufenden Betrieb anbieten.
Opponenten möchten entweder keine Veränderung, möchten die Kontrolle der Veränderung im Haus halten oder bevorzugen einen Konkurrenten.

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Mehr Verkaufschancen gehen an „KEINE ENTSCHEIDUNG“ verloren als an den stärksten Konkurrenten!


KEINE ENTSCHEIDUNGKommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor? Sie sind daran, die Absatzprognosen für ihr Unternehmen zu erstellen und seit Monaten taucht in der Pipeline diese bekannte „grosse“ Verkaufschance auf. Es ist die Verkaufschance, in die Sie seit Monaten investiert haben, mehrere Kundenbesuche, Analysen und Spezifikationen Ihrer Spezialisten, Teststellungen, etc. Auf Nachfrage sagt Ihnen Ihr verantwortlicher Account Manager, dass der Kunde das Projekt vorerst aufgeschoben hat und er sich in 3 Monaten wieder melden soll! Oder im Klartext - das Projekt ging an „KEINE ENTSCHEIDUNG“ verloren!


Falls ihnen diese Situation bekannt vorkommt, sind sie kein Einzelfall. Eine der grössten Sorgen vieler Verkaufsleiter ist die grosse Zahl von Verkaufschancen, welche an „KEINE ENTSCHEIDUNG“ verloren gehen. Umfragen haben ergeben, dass 30 bis 40 Prozent der verlorenen Verkaufschance auf das Konto von „KEINE ENTSCHEIDUNG“ gehen. Das ist mehr als an jeden anderen Konkurrenten verloren geht!


KEINE ENTSCHEIDUNG


Die vier wichtigsten Gründe, weshalb potentielle Kunden KEINE ENTSCHEIDUNG treffen sind:


  1. Kein Ziel



    ZielGeschäftsleitungen sind nicht bereit, bedeutende Geldbeträge auszugeben um einfach nur stolze Besitzer Ihres Produktes zu werden. In der CustomerCentric Selling Methodik bezeichnen wir die Umstände, welche einen Käufer daran hindern, seine Ziele zu erreichen als „geschäftliche Probleme“ oder „Bedürfnissen“. Diese wiederum sind die Auslöser dafür, dass ein Kunde Produkte und Angebote zu deren Lösung sucht. Als Konsequenz daraus ergibt sich unser Grundsatz: Kein Ziel - keine Verkaufschance!
    Ein potentieller Kunde muss mit mindestens einem Aspekt seines Geschäftes unzufrieden sein und eine Verbesserung suchen, um einen Kaufprozess zu starten.

    Tip: Ein Verkäufer, der sich nicht die Zeit nimmt, die Ziele des Kunden zu verstehen und die Hindernisse, welche den Kunden vom seiner Zielerreichung abhalten, zu erkennen wird die Verkaufschance entweder an „KEINE ENTSCHEIDUNG“ oder einen Konkurrenten, der den Kunden besser verstanden hat, verlieren!

  2. Keine Nutzen


    Trotz Ihrer intensiven Bemühungen hat der Kunde nach wie vor nicht verstanden, wie er seine Ziele mit Hilfe Ihres Angebotes erreichen kann. Dies geht meist darauf zurück, dass der Verkäufer das Produkt und dessen Eigenschaften präsentiert ohne die Ziele, Probleme und Anforderungen des Kunden zu verstehen und daher dem Interessenten auch nicht aufzeigen kann, wie ihm das Angebot bei der Lösung seiner Probleme und der Erreichung seiner Ziele hilft.

    Tip: Wenn Ihre Vertriebsmannschaft nicht in der Lage ist, ein konstruktives Gespräch über den Nutzen Ihres Angebotes zur Zielerreichung oder Problemlösung mit den involvierten Entscheidungsträgern zu führen und zu dokumentieren, ist jedes Akquisetraining, Präsentationstraining, Verhandlungstraining, etc. aus dem Fenster geworfenes Geld.

  3. Keine Entscheidungskompetenz


    Wie oft haben Sie schon Monate lang versucht, jemandem etwas zu verkaufen, der Ihnen gesagt hat, dass er der Kaufentscheider sei, nur um letztendlich festzustellen, dass dieser Kontakt kein Blatt Papier ohne Zustimmung eines Anderen kaufen darf? Es ist zwar angenehm, an Endanwender und Sachbearbeiter zu verkaufen, deren Bedürfnisse und Anforderungen sind aber nur all zu oft komplett anders als diejenigen der effektiven Entscheidungsträger, welche über die nötigen finanziellen Mittel verfügen. Wenn ein Ansprechpartner keine Kompetenz hat, über eine Anschaffung zu entscheiden, können Sie auch nicht an ihn verkaufen - Sie bieten lediglich kostenlose (aber für Sie sehr teure) Weiterbildung an!
    Tip: Geschäftsführungsmitglieder sind verantwortlich dafür, Probleme zu erkennen und zu lösen. Möglichst früh im Verkaufsprozess mit der Geschäftsführung zu sprechen, reduziert das Risiko, dass KEINE ENTSCHEIDUNG getroffen wird und verhindert, dass Sie Zeit und Ressourcen am falschen Ort einsetzen und reduziert die Zeit bis zum Verkaufsabschluss drastisch.

  4. Kein Wert


    Damit ein Unternehmen, die Art und Weise wie es seine Geschäfte führt, verändert, muss es ein Ziel vor Augen haben. Kein Ziel - keine Verkaufschance! Dieses Ziel muss sich lohnen, also an konkrete Geldbeträge geknüpft sein - Kostenreduktion, Vermeiden von Ausgaben oder Umsatzsteigerung, etc. Wenn ein Unternehmen € 100‘000.-- für Ihr Angebot ausgeben soll, sollte der Wert des resultierenden Nutzens vernünftigerweise wenigstens € 200‘000.-- sein. Oder würden sie € 100‘000.-- für die Lösung eines € 50‘000.-- Problems ausgeben?

    Der MehrwertEs verwundert, wie viele Verkäufer sich nicht die Zeit nehmen, den Wert ihres Angebotes für ihren Kunden zu verstehen und noch wichtiger, unterstützen ihren Kunden nicht bei der Erstellung einer Kosten/Nutzen Analyse. Ihr Ansprechpartner konkurriert innerhalb seines Unternehmens mit anderen Projekten, um die limitierten verfügbaren finanziellen Mittel. Sie müssen ihn dabei unterstützen, die Finanzierung seines Projektes zu verargumentieren und zu begründen.

    Tip: Bedenken Sie, wie Sie ihre Position in den Preisverhandlungen stärken, wenn Sie wissen, was Ihr Kunde mit ihrem Angebot einsparen kann und wie schnell er den „Return on Investment“ erreicht. Es macht es deutlich einfacher, „NEIN“ zu einer Forderung nach einem Preisnachlass zu sagen.


Zum Schluss: Was wäre es Ihnen Wert, wenn Ihr Vertriebsteam die Anzahl der an „KEINE ENTSCHEIDUNG“ verlorenen Verkaufschancen pro Quartal um 20%, 50% oder gar 75 Prozent reduzieren könnte? Wäre es nicht an der Zeit, Ihren Vertrieb mit einem effektiven Vertriebsprozess und den nötigen Tools und Fähigkeiten soweit zu bringen?

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Wettbewerbsvorteil "Vertrieb" im Zeitalter von facebook & Co.! - Präsentation

Unsere Veranstaltungsreihe: Wettbewerbsvorteil "Vertrieb" im Zeitalter von facebook & Co.! ist abgeschlossen. Wer nicht teilnehmen konnte, hat hier die Möglichkeit den Vortrag als Video anzusehen.

Wiedergabe starten


Wir werden diese Eventreihe als "Sales & Marketing Circle" fortsetzen. Die nächsten Events sind zum Thema:


Planbare Verkaufsabschlüsse durch effektive, CRM gestützte Vertriebsprozesse


sind Ende Mai/Anfang Juni in Konstanz, Karlsruhe, Zürich, Frankfurt, Düsseldorf, München, ... vorgesehen.

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