Bis zu 90% der vom Marketing zur Verfügung gestellten Verkaufsbroschüren werden vom Vertrieb nicht verwendet!
Bis zu 80% der Verkaufsgespräche werden nach Bauchgefühl geführt!
Mit jedem Verkaufsgespräch positioniert der Verkäufer sein Unternehmen und sein Angebot beim Kunden. Kann und darf diese Positionierung dem Bauchgefühl jedes einzelnen Vertriebsmitarbeiters überlassen werden? Kann jeder einzelne Vertriebsmitarbeiter die von Management, Marketing und Werbeagentur aufwendig erarbeitete Positionierung dem Kunden aus dem Bauch heraus richtig und konsistent vermitteln?
Verkaufen in seiner besten und kundenorientiertester Form besteht aus Gesprächen mit Käufern, während derer der Verkäufer die Bedürfnisse, Probleme, Wünsche und Ziele des Käufers zu erkennen und verstehen sucht. Während der Verkäufer die Situation des Käufers kennenlernt, positioniert er (oder sie) auch sein Unternehmen und dessen Angebote.
Verkaufs- und Marketingorganisationen möchten diese Gespräche und deren Ausgang steuern und beeinflussen. Die Grundlage eines effektiven Verkaufsgespräches ist das Wissen über den Kunden:
Kann der Verkäufer auf diesem Wissen aufbauen, Kompetenz und Seriosität demonstrieren, schafft er die nötige Vertrauensbasis, damit ein Kunde mit ihm über seine geschäftlichen Ziele und Probleme spricht.
Aufgrund dieser Vorkenntnisse können Unternehmen Verkaufsargumentationen entwickeln, die das Marketing und den Vertrieb befähigen, erfolgreich mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Dem einzelnen Vertriebsmitarbeiter erlaubt dieses Instrumentarium nachvollziehbare, erfolgreiche Verkaufsgespräche situationsgerecht zu führen.
Für die meisten Aufgaben in einem Unternehmen sind klare Prozesse beschrieben. Es ist schwer vorstellbar, dass einem Mitarbeiter in der Fertigung nur gesagt wird, was er als Endprodukt herstellen soll und nicht WIE und in welchen Arbeitsschritten das Produkt gefertigt wird!
In einer Bäckerei erhält der Bäcker nebst den Zutaten (Mehl, Hefe, Wasser, ...) und dem Ziel z.B. ein Vollkornbrot herzustellen selbstverständlich auch ein Rezept, das beschreibt in welcher Reihenfolge die Zutaten zusammengefügt werden, mit welchen Arbeitsschritten (kneten, gehen lassen, ...) der Teig hergestellt und mit welchen Zeiten und Temperaturen, das Brot gebacken wird. Eine saubere Beschreibung der Produktionsprozesse ist ein Qualitätsmerkmal und wird mit entsprechenden Qualitätszertifikaten dokumentiert.
Im Gegensatz dazu erhält ein neuer Vertriebsmitarbeiter in der Regel Produkttrainings, ein Verkaufsgebiet und ein Umsatzziel. Wie er oder sie dieses Ziel erreichen, bleibt ihm selbst überlassen - ein Verkäufer muss verkaufen können! - Richtig?
Genauso, wie für einen Bäcker, auch wenn er „backen“ kann, ein Rezept/Prozess hilfreich ist, unterstützt ein Verkaufsprozess, der festlegt „WIE“ ein Angebot verkauft wird und nicht nur „WAS“ verkauft wird, den Erfolg des Mitarbeiters und der Firma.
Zu den Vorteilen gehören z.B.:
Die Entwicklung einer Verkaufsargumentation brechen wir auf die folgenden vier Schritte herunter:
Sauber vorbereitet, generieren SDP‘s eine einheitliche Positionierung Ihres Angebotes über alle Ihre Vertriebsmitarbeiter, über all Ihre Online Aktivitäten, über die gesamte kundenorientierte Kommunikation Ihres Unternehmens und unterstützen damit all Ihre Verkaufsanstrengungen.
Ein Beispiel eines Solution Development Prompters zum Download:

Ein befriedigender Arztbesuch besteht nicht darin, die Praxis so schnell als möglich mit einem Rezept für eine Arznei wieder zu verlassen. Wenn wir als Patient mit Kopfschmerzen zum Arzt gehen, erwarten wir mehr als eine Aspirin Tablette in die Hand gedrückt zu bekommen.
Ein guter Arzt nimmt sich die Zeit im Gespräch mit dem Patienten die Ursache der Kopfschmerzen zu diagnostizieren. Seit wann haben Sie Kopfschmerzen? Kommen solche Schmerzen öfters vor? Wie oft? Wo genau sitzt der Schmerz?
Aus den Antworten des Patienten entwickelt der Arzt einen Therapievorschlag: „Ich schlage Ihnen vor, sie bleiben für die nächsten zwei Tage im Bett und schlucken 3x täglich diese Tablette. Ist das für Sie (Patient) so in Ordnung?“ Der Patient wird evt. nach Nebenwirkungen der Tabletten fragen, etc.
Der Umstand, dass der Arzt sich die Zeit nimmt, die Leiden des Patienten zu diagnostizieren, schafft das Vertrauen beim Patienten dafür, dass der Therapievorschlag auf seine Situation angepasst ist.
Die gleiche Intention verfolgt der Solution Development Prompter für ein gut geführtes Verkaufsgespräch. Im ersten Schritt geht es darum, die Situation des Kunden zu verstehen und auch dem Kunden das Gefühl zu geben, dass seine Situation verstanden und ernst genommen wird. Erst in der zweiten Phase werden mögliche Therapien vorgeschlagen, die dann mit Zustimmung des Kunden zur Lösung werden!
- Beim Erstellen der Solution Development Prompter sind weitere Punkte zu bedenken:
- Das Erstellen von SDP‘s wird mit zunehmender Übung einfacher. Insbesondere können einige Anwendungsszenarien mehrfach in verschiedenen Argumentationen wiederverwendet werden
- Die Nagelprobe für einen SDP ist, ob er sich auch in einem Telefongespräch einsetzen lässt. Wenn nein, muss er überarbeitet werden.
- Auf Geschäftsführungsebene dauert ein Verkaufsgespräch in der Regel 30 Minuten oder weniger. Dadurch wird auch die Anzahl von Anwendungsszenarien, welche im Gespräch verwendet werden können, limitiert
- SDP‘s sind ein dynamisches und kein statisches Werkzeug und müssen kontinuierlich gepflegt werden. Eine Verkaufsargumentation ist ein Weg und nicht das Ziel!